Übersicht über aktuell verfügbare GPS-Sender für Katzen

Im folgenden möchte ich einen kleinen Überblick geben, was es aktuell so auf dem Markt gibt und was noch (mehr oder weniger bald) so kommt. 😉

Dabei beschränke ich mich auf Sender, die weniger als 50 Gramm wiegen.

GPS-Sender lassen sich grob in zwei Kategorien einteilen.
Manche ermitteln ständig oder in festgelegten Abständen die Position, andere nur auf direkte Anfrage.
Des weiteren gibt es Sender, die den ganzen Tag über die Position ermitteln und dann hinterher ausgelesen werden. Da letztere jedoch bei einer verschwundenen Katze nichts bringen, werde ich diese hier nicht weiter betrachten.

Man sollte bedenken, dass GPS-Sender nur draußen funktionieren. Ist eine Katze in einem Gebäude eingesperrt, kommen GPS-Sender leider an ihre Grenzen.
Eine Ortung auch in Gebäuden ist nur mit Peilsendern möglich, diese werde ich ein anderes Mal beschreiben.

Im folgenden sind ausschließlich die von den Herstellern genannten Daten aufgeführt. Gerade bei der Laufzeit weichen diese jedoch teilweise sehr von den tatsächlichen Werten ab.

1. Wo-ist-Lilly?

http://www.wo-ist-lilly.de/de/Mini-GPS-Sender-fuer-Katzen-und-kleine-Hunde?&bid=90944-60258

Maße: 58 * 22 * 10 mm
Gewicht: 23 g
Preis: 199 €€
Laufende Kosten: 9 Cent je Ortung
Akkulaufzeit: 2-3 Tage bei Dauerbetrieb
Zusätzlich ist eine wasserundurchlässige Hülle für 19,90 € käuflich.

Wo-ist-Lilly? enthält bereits eine SIM-Karte mit einem Guthaben von 5 €€, die ersten 55 Ortungen sind damit inklusive. Der Sender besitzt einen SOS-Knopf und es ist möglich, einen Geo-Fence zu errichten. Verlässt die Katze den festgelegten Bereich, erhält man eine SMS an sein Smartphone. Des weiteren erhält man eine Benachrichtigung, wenn der Akku zuneige geht.
Der Sender funktioniert weltweit und besitzt ein eingebautes Mikrofon.

Wo-ist-Lilly? ist ein Sender, der nur auf Anfrage reagiert. Möchte man wissen, wo sich die Katze aufhält, sendet man entweder eine SMS oder ruft diesen an und man erhält ebenfalls per SMS einen Google-Maps-Link mit der genauen Position (diese soll auf 3-5 Meter genau sein).

Die Vorteile von Wo-ist-Lilly? gegenüber anderen Sendern liegen zum Einen in dem geringen Gewicht und zum Anderen darin, dass man kein Abo oder ähnliches eingehen muss und man nur jede gemachte Ortung über normales Handy-Guthaben bezahlt.
Ein Nachteil liegt jedoch darin, dass eben keine dauerhafte Positionsübermittlung erfolgt. Ist die Katze also irgendwo eingesperrt und man versucht sie dann erst zu orten, ist dies nicht möglich. Bei anderen Sendern kann man die Katze zwar auch nicht mehr orten, wenn diese in Gebäuden ist, jedoch kann man dort zumindest die letzten Positionen sehen und weiß so, in welchem Umfeld man suchen muss.

Da Wo-ist-Lilly? noch bis Montag im Angebot ist, habe ich diesen Sender vorhin bestellt und werden den dann auch testen (und natürlich hier berichten) 😀

2. Tractive

https://tractive.com/shop/de/haustier-produkte/1-tractive-gps-tracker-fur-tiere-9120056450015.html

Maße: 51 * 41 * 15 mm
Gewicht: 35 g (für Tiere ab 4,5 kg)
Preis: 99 €€
Laufende Kosten: 4,99 € je Monat/ 49,90 € pro Jahr
Akkulaufzeit: 2-5 Tage
Der Sender ist wasserdicht.

Tractive enthält bereits eine fest installierte SIM-Karte. Für Tractive benötigt man eine App, die in der normalen Version kostenlos ist. Bei der Lite-Version ist es nur möglich, ein Tier hinzuzufügen. Möchte man mehrere Tiere verwalten, benötigt man die Vollversion für 3,99 € €.
Die laufenden Kosten von 4,99 €€ im Monat beziehen sich nur auf die Nutzung in Deutschland. Möchte man den Sender in anderen Ländern nutzen, benötigt man die Premium-Abo-Variante für 7,49 €€ im Monat/ 59,90 €€ im Jahr.
Es gibt keine Vertragslaufzeit, das Abo ist jederzeit kündbar, kann aber auch wieder aktiviert werden.
Auch bei Tractive ist es möglich, eine „Sicherheitszone“ einzurichten. Hier erhält man ebenfalls eine Benachrichtigung, wenn die Katze diese verlässt. Des weiteren gibt es ein LED-Licht, welches über die App angeschaltet werden kann. Zusätzlich gibt es eine Buzzer-Funktion, sodass man den Sender anhand des Geräusches orten kann, wenn man sich in der Nähe befindet.

Die Häufigkeit der Positionsbestimmung ist abhängig davon, wie viel sich der Sender bewegt. Bewegt dieser sich viel, wird die Position häufiger ermittelt als wenn der Sender sich nicht oder nur wenig bewegt. Die Positionsdaten werden jeweils für einen Tag gespeichert (beim Premium-Abo dagegen wohl auch länger).
Zusätzlich gibt es einen Live-Modus, bei dem die Position alle paar Sekunden ermittelt wird.
Die Genauigkeit der Position beträgt vermutlich ebenfalls etwa 5 Meter.

Der Vorteil von Tractive liegt zum Einen in dem relativ günstigen Anschaffungspreis, dem aktivierbaren Buzzer und Licht und der häufigen automatischen Positionsermittlung. Ein Nachteil sind dagegen die monatlichen Nutzungsgebühren.

Im Sommer diesen Jahres soll ein kleinerer und leichterer Sender von Tractive herauskommen, der dann je 2 mm schmaler und kürzer ist und nur 28 Gramm wiegen soll. Kosten wird dieser voraussichtlich 150 €.

3. Pearl – simvalley GT-340

http://www.pearl.de/a-PX3865-1511.shtml?query=peilsender

Maße: 50 * 24 * 13 mm
Gewicht: 20 g
Preis: 89,90 €€
Laufende Kosten: abhängig von Ortungfrequenz
Akkulaufzeit: 5 Tage im Standby-Modus
In der mitgelieferten Hülle ist der Sender wasserdicht.

Der GT-340 funktioniert ebenfalls über eine kostenlose App (Wherecom). Dort kann man theoretisch einstellen, wie oft die Position ermittelt werden soll. Auch hier lässt sich eine Sicherheitszone einrichten und man erhält eine Benachrichtigung, wenn diese Zone verlassen wird. Des weiteren gibt es eine Meldung, wenn der Sender sich längere Zeit nicht bewegt. Laut Pearl funktioniert der Sender auch in Gebäuden, da er auf das GSM-Netz wechselt, wenn kein GPS-Signal vorhanden ist.

Für den Sender benötigt man eine extra SIM-Karte, idealerweise mit SMS- und Datenflat. Für jede Positionsbestimmung werden im Normalfall ein paar kB Datenvolumen verbraucht. Neben der eingestellten Ortungsfrequenz kann man auch aktiv die aktuelle Position abfragen, hierfür werden dann SMS verbraucht, ebenso wie bei dem „Bewegungsmelder“ oder bei Auslösen des SOS-Knopfes am Sender.
Die Positionsdaten werden ein ganzes Jahr lang gespeichert.

Die Vorteile von dem GT-340 sind das sehr geringe Gewicht, der günstige Preis und die dauerhafte Ortung (auf 5 Meter genau). Ein großer Nachteil ist die im Normalbetrieb sehr kurze Akkulaufzeit.

Den simvalley GT-340 habe ich bereits Anfang des Jahres ausgiebig getestet, mein Erfahrungsbericht folgt zeitnah 😉

4. Kaddz

http://www.kaddz.com/

Gewicht: 46 g
Preis: 199 €€
Laufende Kosten: das erste Jahr ist inklusive, danach 72 € im Jahr
Akkulaufzeit: 5-7 Tage im Normal-Modus
Das Halsband ist wasserdicht.

Bei Kaddz handelt es sich um eine Kombination aus GPS-Sender und Halsband. Es ist bereits eine fest installierte SIM-Karte enthalten. Auch hier gibt es eine App, über die man die Positionen angezeigt bekommt. Im Normalbetrieb wird die Position alle 5 bis 20 Minuten ermittelt, im Suchmodus alle 30 Sekunden. Auch hier ist eine Zone einstellbar, bei der man bei Verlassen eine Benachrichtigung erhält. Des weiteren ist das Halsband mit zwei Lichtsensoren ausgestattet und man erhält eine Benachrichtigung, wenn sich die Katze längere Zeit an einem dunklen Ort aufhält. Zusätzlich kann man auch hier ein Licht und einen Buzzer am Halsband aktivieren, um den Sender in der näheren Umgebung zu finden.

Das Halsband verfügt über einen 360°-Sicherheitsverschluss, bei dem man Einstellen kann, ab welcher Zugkraft es sich öffnen soll. Kaddz enthält zusätzlich einen weiteren Akku, den man auch während des Tragens wechseln kann.

Vorteile vom Kaddz sind die sehr lange Akkulaufzeit, die häufige dauerhafte Positionsbestimmung und der Lichtsensor. Nachteile sind das verhältnismäßig hohe Gewicht und die recht teuren Betriebskosten nach einem Jahr.

Da Kaddz relativ neu auf dem Markt ist, dauert die Lieferung teilweise noch recht lange. Ich habe Mitte/Ende März bestellt und die Lieferung erfolgt vermutlich erst im Mai/Juni.
Sobald ich meinen Kaddz erhalte, werde ich das Halsband natürlich ebenfalls testen und berichten.

5. Petpointer

http://www.petpointer.ch/de/

Bisher nur in der Schweiz verfügbar

Maße: 55 * 22 * 13 mm
Gewicht: 28 g
Akkulaufzeit: 14 Tage bei stündlicher Ortung
Preis: 89,90 CHF
Laufende Kosten: 7,80 CHF pro Monat für die Ortungsflatrate

– Ortungsfrequenz ist frei einstellbar
– funktioniert auch in geschlossenen Räumen, sobald dort Handy-Empfang vorhanden ist.
– Ortung soll so genau sein, dass auch verloren gegangene Halsbänder gut wiedergefunden werden
– Bedienung über eine App
– laut eigenen Angaben der kleinste Tier-Tracker weltweit

 

Noch nicht verfügbar, aber wird mit Sicherheit noch interessant:

6. Pettracer

http://www.pettracer.com/ptcp/intro-de

Gewicht: unter 25 g
Akkulaufzeit: bis zu 4 Wochen
Laufende Kosten: 5-8 Dollar/Monat

-konstante Aufzeichnung
-Sicherheitszone
-App mit Ortung über Google Maps
-es wird ein extra Empfänger benötigt, der die Daten vom Halsband empfängt und weiterleitet.
-Reichweite von 7 km²
-100 Mal strahlungsärmer, als „normale“ GPS-Sender, die direkt mit dem Smartphone kommunizieren

Wann der Pettracer zu kaufen ist, steht wohl noch ein wenig in den Sternen, mal sehen, ob es dieses Jahr noch was wird… B)

 

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40 Kommentare zu „Übersicht über aktuell verfügbare GPS-Sender für Katzen

  1. Hallo Josy,
    vielen Dank für deine Erfahrungsberichte.
    Im Großen und Ganzen haben sie meine eigenen Einschätzungen bestätigt, die jedoch nur aus theoretischen Erkenntnissen resultieren. Selber getestet habe ich noch kein einziges Gerät, ich habe mich bisher nur auf den Homepages der Hersteller informiert und Erfahrungsberichte von anderen Nutzern gelesen.
    So eine umfassende Übersicht und Vergleiche der verschiedenen Geräte, wie du sie hier aufzeigst, hatte mir bisher gefehlt. Das erleichtert mir die Entscheidung ungemein und ich weiß nun, welches Gerät ich mir bestellen werde. Vielen Dank dafür und großes Lob für deine Mühen 🙂

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  2. Hallo Josy,
    deine Beschreibungen der verschiedenen Geräte sind wirklich hilfreich. Einer unserer Kater lässt sich leider des öfteren irgendwo einsperren. Jetzt ist er nach 5 1/2 Wochen zum Glück wieder zu Hause. Um diesen furchtbaren Stress nicht noch einmal zu erleben, haben wir beschlossen, ihm jetzt ein GPS Halsband zu kaufen. Wo ist Lilly hatte ich bestellt, weil die angegebene Lieferzeit sehr kurz war, aber nachdem ich mehrfach vertröstet wurde, habe ich den Kauf widerrufen. Auf die Rückzahlung des Kaufpreises warte ich nun schon trotz mehrfacher Nachfrage seit 2 Wochen.
    Kaddz habe ich parallel dazu bestellt und sollte es eigentlich im Juli erhalten, aber auf Grund der verschiedenen Funktionsmängel wird die Auslieferung nun noch bis mindestens Ende September dauern.
    Jetzt habe ich dank deiner Recherche von Petpointer erfahren und mich da auch gleich erstmal als „Interessent“ angemeldet. Hier finde ich vor allem die Größe und das Gewicht des Senders und die Akkulaufzeit wirklich sehr interessant. Ich hoffe, dass die Auslieferung hier auch wie angegeben klappt.
    Derzeit haben wir unseren kleinen Stromer erstmal mit einem Peilsender ausgestattet (Loc8torped). Funktioniert durchaus ganz gut, wenn man weiß, in welcher Richtung man eventuell suchen muss, aber mit einem GPS Sender würde ich mich doch deutlich besser fühlen.
    Also hab vielen Dank für deine tolle Übersicht.

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  3. Hallo Sabine,

    schön, dass dein Kater nach so langer Zeit wieder zuhause ist 🙂

    Wo ist Lilly hatte ich auch schon und war wirklich enttäuscht.
    Sie haben ja theoretisch 30 Tage Zeit, bis man sein Geld zurück erhält. Inzwischen warte ich seit über 2 Monaten auf das Geld… 😦
    Sowohl Lilly als auch Kaddz sind aber eh nicht gut geeignet, wenn die Katze irgendwo eingesperrt ist, da sie im Gebäude nahezu überhaupt kein Signal empfangen.
    Bei Kaddz liest man teilweise ja sogar, dass Leute bereits im letzten Jahr bestellt haben und bisher noch nichts erhalten haben.
    Auf den Petpointer bin ich wirklich gespannt, da schrecken mich halt noch etwas die doch sehr hohen monatlichen Kosten von 7,50 € ab. Und nach dem
    Reinfall mit ganz neuen Produkten wie Kaddz bin ich inzwischen doch etwas skeptischer 😉
    Die genauen Maße vom Petpointer sind übrigens 5,5 * 2,2 * 1,3 und er wiegt 28g.
    Je nach Größe und Gewicht deines Katers wäre Tractive aber vielleicht noch eine Alternative für euch. Diesen habe ich aktuell gerade gehabt, funktioniert von der Genauigkeit und Akkulaufzeit wirklich super und zeigt auch Positionen in der Nähe des Gebäudes an, in dem er sich befindet.
    Aber für meinen (immerhin knapp 6 kg) Kater ist der Sender einfach zu groß und schwer. Bei Tractive ist aber ebenfalls ein kleinerer Sender geplant, diesen wollen sie aber eben erst rausbringen, wenn er richtig ausgereift ist 🙂
    Im Moment nutze ich nun auch erst mal den Loc8tor (da folgt hoffentlich bald auch noch ein Bericht von mir ;)), da mein einer Kater zur Zeit regelmäßig Medikamente braucht.
    Auf Grund des „öfter eingesperrt seins“ wäre für euch vielleicht auch noch ein besserer Peilsender wie z.B. der Wichmann hilfreich. Dieser kostet in der Anschaffung zwar recht viel (ca. 500 €), hat aber dafür eben keine Folgekosten wie die ganzen GPS-Sender und hat eine Reichweite von einigen Kilometern.

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    1. Ich warte(te) auch seit Mai auf mein Kaddz-Band.
      Montag angerufen: ja wir liefern ganz sicher bis Mitte August
      Dienstag Mail erhalten: wir liefern wahrscheinlich Ende September

      Macht mir keinen guten Eindruck, habe meine Bestellung storniert.

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  4. Hallo, Josy,
    Wo ist Lilly ist bei mir schon aufgrund des schlechten Kundenservice durchgefallen . (Egal , ob es sonst funktionieren würde). Ich hoffe mal, dass ich das Geld irgendwann zurück bekomme. (Und du natürlich auch)
    Aber wie ist das zB bei Kaddz. Ich hab das so verstanden, dass ich nachvollziehen kann, wo die Katze langgelaufen ist. Und wenn dann irgendwo kein weiteres Signal kommt, könnte ich vermuten, dass die Katze sich dort in irgendeinem Gebäude, Keller oä aufhält. Da könnte ich dann gezielt nachfragen. Oder irre ich mich da ?
    Tractive kommt wegen der Größe leider nicht in Frage. Bei Wichmann stört mich diese Antenne und es sieht auch nicht unbedingt wie ein Sicherheitshalsband aus.
    Petpointer finde ich nach wie vor sehr interessant. Die laufenden Kosten klingen zwar erstmal hoch, aber im Vergleich zu Kaddz soll es günstiger in der Anschaffung sein und ab dem zweiten Jahr sind bei Kaddz ja auch recht hohe Folgekosten. Also insgesamt gesehen nehmen die sich in meinen Augen nicht viel.
    Hab schon mal nachgefragt, was ein Ersatzakku dafür kosten würde (weil ich sowas einfach praktisch fände).
    Der würde so zwischen 20 und 30 CHF kosten. Das finde ich ok.
    Ich hoffe jedenfalls, dass ich möglichst schnell einen vernünftigen Sender für meinen Rumtreiber finde, damit ich wieder ruhig schlafen kann.
    LG Sabine

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    1. Hallo Sabine,

      theoretisch kann man ja bei jedem Sender ausgehend vom letzten Signal suchen. Jedoch hängt es natürlich davon ab, wie hoch die Ortungsfrequenz ist. Wenn nur alle halbe Stunde oder Stunde die Position ermittelt wird, kann sich die Katze in dieser Zeit schon wieder ganz woanders befinden.
      Wenn man häufiger orten lässt, geht das natürlich gleich wieder auf den Akku.

      Man hat bei Kaddz als auch bei Tractive eben „nur“ Linien, die die georteten Punkte verbinden. Es werden aber keine Zeiten angezeigt, wann die Katze wo war. (Dies geht mit der teureren Tractive-App, beim Simvalley und beim Petpointer soll das wohl auch möglich sein)

      Der Preis für den Ersatzakku ist aber echt in Ordnung.
      Ich hatte beim Petpointer auch nachgefragt, ob ich den Sender wieder tauschen könnte, falls ich nicht zufrieden bin, da kam dann nur die Antwort, dass er auf jeden Fall gut funktionieren wird. Das hat mich etwas stutzig gemacht, gerade in Anbetracht der Lilly-Zahlungs-Schwierigkeiten…
      LG, Josy

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  5. Hallo, Josy,

    danke für die Information bezüglich der Rücknahme vom Petpointer. Auf die Idee nach den Widerrufsbestimmungen zu gucken war ich gar nicht gekommen, weil mir das so selbstverständlich erschien. Aber aufgrund deiner Info habe ich da auch mal nachgefragt und ebenfalls diese Antwort bekommen und die Auskunft, dass der Petpointer, wenn die Verpackung einmal geöffnet und der Chip aktiviert wurde, das Gerät nicht mehr zurückgenommen werden kann. Das finde ich auch etwas unseriös. Wenn man dort so überzeugt davon ist, dass das Gerät gut funktioniert, dann könnte man ja eigentlich guten Gewissens auch ein Widerrufsrecht einräumen.
    Also lasse ich davon auch lieber erstmal die Finger und warte ab, ob es irgendwann mal Bewertungen dafür gibt.
    Bislang erscheint mir das Halsband von Kaddz noch als die interessanteste Lösung. Ich finde es gut, dass sie die Halsbänder jetzt erstmal überarbeiten, auch wenn sich dadurch die Wartezeit erhöht. Aber offenbar reagiert man dort wenigstens auf bekannte Mängel und man hat dort auch ein Widerrufsrecht. Macht auf jeden Fall einen seriöseren Eindruck als Petpointer oder Wo-ist-Lilly.
    LG, Sabine

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    1. Hallo Sabine,

      ohje, dass mit der Nicht-Rücknahme beim Petpointer ließt sich wirklich nicht gut. So ein komplett neues Produkt wird man natürlich auch bei ebay schlechter los als „alt-bekannte“, sofern es dann überhaupt möglich wäre, den Chip umschreiben zu lassen.
      Da werde ich mir auch ganz genau überlegen, ob ich das Risiko eingehe. Nach wie vor sind die laufenden Kosten dort eben auch mit am höchsten.

      Bezüglich Rücknahme ist Kaddz wirklich kaum zu toppen. Ich habe mein Geld ja schon zurück bekommen, bevor das Paket überhaupt da war, nur weil ich die Sendungsnummer gemailt habe. Aber wenn man sich bei deren Facebook-Seite mal umließt, lässt der Kundenservice teilweise auch doch etwas zu wünschen übrig. Wenn Kaddz abgesehen von vernünftigen Akkus auch den Sicherheitsverschluss zuverlässiger macht und das ganze Halsband ein paar Gramm leichter, wäre es wieder ne Überlegung wert 🙂

      Von Tractive war ich auch sehr positiv überrascht, es kam gleich ne Mail, dass mein Paket angekommen ist und es wurde mir auch sofort meine Zahlung zurück erstattet.
      Dort bin ich wirklich gespannt auf den geplanten kleineren Sender. Wenn die Größe wirklich deutlich besser ist, wäre dies aktuell mein Favorit, eben auch im Vergleich mit Kaddz bezüglich Genauigkeit, Empfang in Gebäuden und Akkulaufzeit.

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  6. Hallo 🙂

    bin gerade auf der Suche nach einem GPS-Gerät für meinen Kater und bin dadurch zufällig auf deinen Blog gestoßen. Momentan ist es allerdings etwas schwierig ein geeignetes zu finden. Den Petpointer hab ich mir schon angesehen, der ist erst ab August erhältlich, Kaadz erst ab Ende September wieder lieferbar. Nun würd ich aber dringend ein Gerät brauchen, weil mein Kater letztens über eine Woche weg war und ich vor Sorge fast umgekommen bin. Tractive hab ich mir auch angesehen und finde ich eigentlich ansprechend. Allerdings ist das doch ein riesen Teil, oder? – Wie sind deine Erfahrungen damit?

    Liebe Grüße

    Katja

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    1. Hallo Katja,

      also der Tractive ist meiner Meinung nach in Sachen Genauigkeit und Akkulaufzeit mit Abstand am Besten. Leider ist der Sender aber eben auch mit der Größte. Mein Kater hat knapp 6 kg und ist demnach kein Zwerg, aber selbst ihn hat der Sender ziemlich gestört. Möglicherweise würde er sich irgendwann daran gewöhnen, aber ich persönlich wollte ihm die Last nicht tragen lassen, da der Sender eben auch ziemlich unpraktisch geformt ist.
      Wie groß und schwer ist dein Kater denn? Ich würde ihm sonst spaßeshalber mal aus Pappe die Maße des Tractive nachbasteln und ihm umhängen. Dann könntest du zumindest schon mal sehen, wie er auf die Größe reagiert.

      Wenn dein Kater in der Regel nur ein paar Stunden weg ist, käme vielleicht auch der Simvalley in Frage.

      Wenn du Kaddz jetzt bestellen würdest, würdest du es vermutlich auch erst nächstes Jahr erhalten, da immer noch einige Leute warten, die bereits letztes Jahr bestellt haben.

      Wenn dein Kater meist eher in der Nähe bleibt, würde auch der Loc8tor reichen. Damit findet man ihn auch in Gebäuden, hat aber nur eine Reichweite von ca. 100 Metern.

      Wenn du bereit wärest, etwas mehr auszugeben, würde ich dir den Wichmann-Peilsender empfehlen. Dieser kostet zwar (einmalig) um die 500 €, hat aber eine Reichweite von einigen Kilometern.

      Bei Peilsendern ist halt der Nachteil, dass man selbst ein bisschen laufen muss und nicht einfach die Position bequem zuhause auf dem Handy angezeigt bekommt 😉
      Dafür hält dann aber der Akku monatelang, man hat keine laufenden Kosten und er führt einen sicher zur Katze, auch wenn sie sich in Gebäuden befindet und man muss nicht von der letzten GPS-Position aus eventuell noch mal selbst „blind“ weiter suchen.

      Ich hoffe, dass ich es am Wochenende schaffe, meine Berichte zu Wo-ist-Lilly und Tractive und evtl. auch schon zum Loc8tor online zu stellen.

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  7. Hallo

    Ich teste seit einiger Zeit den petpointer. Und ich bin masslos enttäuscht. Die GSM-Ortung (wenn keine Satelliten in Reichweite sind für eine GPS-Ortung) funktioniert überhaupt nicht. Es wird nicht einmal eine Ortung angezeigt. Und wenn man die Koordinaten der GSM-Ortung von Hand überprüft über http://www.gpskoordinaten.de, dann weiss man auch, weshalb: Die Messpunkte liegen kilometerweit vom effektiven Ort entfernt, sodass man sie erst gar nicht auf der Karte anzeigen muss …

    GPS-Ortung: Wenn Satelliten in Reichweite sind und sich die Katze an einer Hauswand aufhält, dann verschlägt es das Signal bis zu 40 Meter weit. So müsste man bis zu vier fremde Gärten durchkämmen und somit ein halbes Quartier in Aufruhr versetzen, um sie vielleicht doch noch zu finden. So geht das nicht.

    Gruss

    Kleiner Tiger

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    1. Hallo 🙂

      Vielen lieben Dank für deinen Beitrag. 😀
      Dass das GSM überhaupt nicht funktioniert, kenne ich ja schon vom Simvalley.
      Aber wirklich schade, dass das GPS beim Petpointer auch nicht so gut funktioniert. 😦
      Wie ist er denn „sonst“ so? Also in Hinblick auf Akkulaufzeit, Akzeptanz bei der Katze, Genauigkeit der Ortung im „freien Feld“?
      Wie sind eigentlich etwa die Maße (auf der Webseite werden ja nur die Quadratzentimeter angegeben…)?
      Und ist es möglich, mit der App auch eine Satelliten-Ansicht anzusehen oder geht das nur über eine „blanke“ Karte?
      Sorry für die vielen Fragen, bin aber neugierig 😉
      Und da eine Rückgabe ja nicht möglich ist, möchte ich den ungerne bestellen, um ihn dann bei „Nicht-Gefallen“ nicht mehr los zu werden… :-/

      LG

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      1. Hallo Schwarzekater

        Vielen Dank für Deine Nachfrage.

        Das Katzenhalsband samt petpointer wurde von der ersten Sekunde an von beiden Katzen, einem grossen Kater und einer kleinen, zierlichen Katze, zu 100% akzeptiert! (Vorher trugen beide den loc8tor, dessen Grenzen mir ganz klar aufgezeigt wurden. Zum Glück trug der Kater am Halsband zusätzlich eine Telefonnummer, sonst wäre er verloren gewesen.)

        Gewicht petpointer inkl. cat-life-Halsband: 36,7 g

        Dicke an der Stelle, wo der Akku nicht zu liegen kommt: 1,1 cm (der Akku ist etwas kleiner als der petpointer)

        Dicke mit Akku (schwarzes Teil auf dem grauen petpointer): 1,5 cm

        Höhe (bzw. Breite): 2,2 cm

        Länge: 5,7 cm

        Ich werde versuchen, Dir in der nächsten Zeit alle Fragen zu beantworten, damit Du Dir ein umfassendes Bild von diesem Produkt machen kannst, ohne es ausprobieren zu müssen. Momentan muss ich noch weitere Erfahrungen sammeln, das kann noch ein paar Wochen dauern.

        Ich habe gleich zwei solcher Produkte gekauft für beide Katzen. Denn hinter der Entwicklung dieses Geräts steht die Schweizerische Tiermeldezentrale STMZ, das ist rechtlich gesehen zwar eine normale AG. Die STMZ geniesst jedoch meiner Meinung nach national einen sehr guten Ruf. Hanns Fricker, Geschäftsführer und Gründer der STMZ sowie Initiator des petpointers, ist auch in die Firmen HergTech AG und Maploc AG als Teilhaber involviert, die den petpointer mitentwickelt haben. Es wurde im Vorfeld bereits richtig Werbung gemacht, so sei an der Entwicklung die ETH (bzw. Ingenieure der ETH) beteiligt gewesen, aber auch die Swisscom (Schweizer Telekomfirma). Der petpointer hätte das weltweit einzige professionelle und überall funktionierende Katzenortungsgerät werden sollen. Deshalb war ich da im Vorfeld auch völlig unkritisch, ja fast euphorisch. Denn die Firma behauptete, die Ortung funktioniere auch in geschlossenen Räumen und an schwer zugänglichen Orten dank Handyortung – was bei Katzen ja besonders wichtig ist! Heute liest man im Internet von dieser Information nichts mehr, ist wohl einfach so verschwunden … Ich musste ordentlich googeln, um diese Information irgendwo noch zu finden. Obwohl nun davon keine Rede mehr ist, scheint die Handyortung aktiv zu sein, nur liefert sie keine Resultate. Wenn es keinen GPS-Empfang gibt, springt die Handyortung an und macht viermal hintereinander im 2-Minuten-Takt eine Ortung, die ins Leere führt und das Resultat aus gutem Grund auch nicht auf der Karte anzeigt.

        Die cat-life-Katzenhalsbänder, die von der STMZ herausgegeben werden, sind wirklich hervorragende Produkte. Schon daher hatte die STMZ bei mir einen sehr guten Ruf. Da ist natürlich die Ernüchterung umso grösser.

        Hier kann man sich die Schweizer TV-Werbung anschauen, die zurzeit läuft: http://www.persoenlich.com/news/werbung/eth-werbeagentur-wo-ist-mein-liebling-327839#.VlCzoMqrZgs

        Genial gelöst ist der Akkuwechsel, das muss ich zugeben, das geht sehr schnell und elegant. Und wenn der Akkustand niedrig ist, erhält man eine E-Mail, da kann man den geladenen Ersatzakku im Prinzip schon bereithalten zum Wechseln. Der Akku ist mit der Ladestation im Nu aufgeladen.

        Ich bin heute und morgen damit beschäftigt, herauszufinden, wie genau die GPS-Lokalisation an heiklen Orten ist. Ich habe das Gefühl, dass das Gerät relativ genau ist, solange der Akku noch genügend Energie hat (mehr als 20%). Deshalb muss ich jetzt mal näher untersuchen, ob die heikle Ortung direkt an Hauswänden bzw. unter Vorsprüngen/Balkonen besser gelingt bei vollem Akku als bei eher leerem Akku. Denn da hat es das Signal heute ein paar Mal verschlagen. Positiv: Die GPS-Ortung (Satelliten) hat sogar noch funktioniert, nachdem ich den petpointer ins Schildkrötenhaus gelegt hatte. Das Schildkrötenhaus steht direkt an der Hauswand unter einem 1,5 Meter breiten Vordach. Auch der andere Versuch gerade vorhin, als ich den petpointer hinter einer Mülltonne in einer Ecke unter dem Balkon platziert habe, hat funktioniert. Diesmal hat es das Signal nicht verschlagen. Vielleicht hat es heute Nachmittag nicht gut funktioniert wegen des nicht mehr ganz so vollen Akkus. Den petpointer habe ich in mehrere Tücher gewickelt, um möglichst realistisch testen zu können.

        Eigentlich hätte das Gerät gegenüber den Mitbewerbern ein riesiges Potenzial, man müsste nur einiges anders lösen. Theoretisch müsste man ein 860-MHz-Peilsignal für kurze Zeit aktivieren können, um dann ab der letzten GPS-Position das Tier mit der Peilung suchen zu können.

        Der Miaufinder wäre eigentlich perfekt, jedoch sehe ich die Sendeleistung von 10 mW als sehr kritisch an. Mit der gleichen Energie sendet ein DECT-Telefon (Schnurlostelefon) beim Telefonieren. Ebenso sendet die Basisstation des DECT-Telefons mit 10 mW während eines Telefongesprächs. Im Ruhezustand sendet eine durchschnittliche Basisstation immerhin noch ca. 2,5 mW. Auch Bühnenmikrofone senden mit 10 mW. Nur ist es eben so, dass Funkmikrofone und Schnurlostelefone nicht 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr senden. Da liegt der Knackpunkt. Da der petpointer über das Handynetz jederzeit Kontakt mit dem Server aufnehmen kann (zurzeit habe ich ein schonendes Intervall von vier Stunden eingestellt), kann der petpointer mit dem Server kommunizieren. Hier nutzt man also eine bereits bestehende Mobiltelefon-Infrastruktur, ohne dass ich private «Funkfeuer» ans Halsband hängen müsste, die permanent und kräftig senden, und dies rund um die Uhr. Für mich ist klar: Der petpointer wird auch ohne gültige Ortung immer Handyempfang haben, auch an sehr unzugänglichen Orten wie in Schächten, Kellern usw. Man müsste nur das Peilsignal kurzfristig aktivieren können. Dann hätte man ein professionelles und zuverlässiges Gerät, das quasi strahlungsarm (oder eigentlich fast strahlungsfrei) wäre, sofern man ein längeres Intervall für den sehr kurzen Informationsaustausch mit dem Server (Portal) einstellt und eine Peilsenderfunktion à la Miaufinder im Notfall aktivieren könnte.

        Ich kann Dir auch mal Screenshots schicken vom Portal (das Portal ist immer mit dem Server verbunden). Sieht eigentlich sehr aufgeräumt und professionell aus.

        Viele Grüsse und bis später

        Daniel

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      2. Wow, super, vielen Dank für den ausführlichen Bericht 😀
        Das hilft mir (uns sicher auch vielen anderen 😉 sehr weiter.

        Ich bin auf jeden Fall gespannt auf deine weiteren Erfahrungen.

        Ich verstehe auch nicht, warum es bisher keiner geschafft hat, GPS- und Peilsender zu kombinieren.
        Aber vermutlich würde dadurch der Sender wieder deutlich größer/schwerer werden.

        Einerseits wäre es eben sehr praktisch, um die letzten Meter bei z.B. nem verlorenen Halsband zu überbrücken, aber eben auch, wenn die Katze irgendwo eingesperrt ist. Dann könnte man einfach ausgehend von der letzten GPS-Position peilen.

        Was beim Petpointer eben noch sehr abschreckt sind die relativ hohen monatlichen Kosten.

        Aktuell scheitert es bei uns aber eh schon am Halsband bzw. Halsband mit Miaufinder…
        Im Moment bin ich schon fast wieder so weit, es mit dem Sender zu lassen und darauf zu hoffen, dass unser Großer sich einfach nicht wieder irgendwo einsperren lässt. Aber es bringt mir (und ihm) auch nichts, wenn er sich den Hals kahl kratzt oder es alle 2 Tage schafft, das Halsband draußen wieder los zu werden…
        Beim anderen Kater habe ich das Thema Halsband nun komplett abgeschrieben, der bekommt sofort Panik (er kommt aber auch immer zuverlässig nach Hause)
        Aktuell sind beide jedenfalls „oben ohne“, damit die kahlen Stellen erst mal wieder zuwachsen können… :-/

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      3. Subjektiv habe ich das Gefühl, dass zumindest der Kater sich etwas häufiger am Hals kratzt, allerdings liegt alles immer noch weit im grünen Bereich.

        Ja, die monatlichen Kosten sind happig! Schon deshalb hatte ich natürlich etwas höhere Erwartungen an ein solches Teil. Ich dachte, ich bekäme da kein nettes Gadget, sondern ein zu 100% verlässliches Gerät mit GPS- und GSM-Ortung, das mir mit einer ausgeklügelten Technik die Katzen garantiert zurückbringt. Für diese Sicherheit hätte ich nun mal einen hohen Preis zahlen müssen. Mal schauen, wie sich das entwickelt. Zwei teure Jahresabos sind bezahlt, da kann ich lange testen, um herausfinden zu können, ob der hohe Preis sich gelohnt hat …

        Leider musste die ca. zwölfjährige Vorgängerkatze vor einem Jahr eingeschläfert werden, nur weil sie sich erst zehn (!) Tage nach einem doch äusserst mysteriösen «Unfall» halb tot nach Hause schleppte. Und genau dieser mysteriöse Unfall mit mehrtägigem Wegbleiben passierte zweimal hintereinander innerhalb von nur zwei Monaten; beide Male war von aussen nicht sichtbar das rechte Bein verletzt. Nach dem ersten Vorfall konnte man sie mit sehr viel Mühe wieder aufpäppeln. Nach dem zweiten Vorfall konnte man dann nichts mehr tun, das Bein war komplett abgestorben nach wiederum ca. zehn Tagen des Wegbleibens. Wenn man so etwas miterleben musste, zahlt man nachher fast jeden Preis, um solche Situationen vermeiden zu können. Und das scheint die Herstellerfirma auch zu wissen …

        Wenn man bei der Handyortung (vielleicht ist da ein spezielles Modul verbaut) abspecken und dafür einen 860-MHz-Peilsender installieren könnte, das wäre genial. Denn zumindest für die Stromversorgung wäre durch den Akku gesorgt. Auch wenn vielleicht nochmals vier Gramm (als reine Schätzung) hinzukämen für den Peilsender, so würde sich das echt lohnen. Dann hätten wir wenigstens eine absolut fehlerfreie Ortung bis auf den letzten Meter.

        Gemäss Hersteller hält der Akku 5 bis 7 Tage bei einstündigem Intervall. Ich startete nach der Initialisierung des Geräts vor genau einer Woche mit einem zu 85% vollen Akku (wahrscheinlich bedingt durch die Initialisierung) und wählte von Anfang an ein 4-Stunden-Intervall. Der Akku hat bei mir aber nur 6 Tage durchgehalten. Ich hätte da mehr erwartet, da ich ja von Anfang an ein viermal längeres Intervall gewählt habe. Wenn die GSM-Ortung schon nicht funktioniert, sollte man sie doch irgendwie deaktivieren können, nicht nur um das Tier, sondern auch den Akku zu schonen. Ich muss mal mit dem Hersteller Kontakt aufnehmen.

        Ich habe nun soeben den petpointer auf den Boden der Waschküche gelegt. Die Waschküche befindet sich im Kellergeschoss und ist mit einem kleinen Fenster ausgestattet, das in einen versenkten Lichtschacht führt. Extrem schwierige Aufgabe für den petpointer. Die Ortung ist erfolgt, und zwar mit fünf Satelliten. Überraschung: Der petpointer wurde nicht im Haus geortet, sondern an der Kreuzung des Quartiers, Luftlinie ca. 60 m entfernt. Sehr schade. Das ist im Notfall natürlich extrem irreführend. Da wäre das Tier verloren gewesen. Sehr interessant ist, dass hier nicht die Handyortung angesprungen ist, sondern das Gerät sich einfach auf diese fünf Satelliten verlassen hat.

        Nachtrag: Soeben habe ich die neuste Ortung abgerufen. Kleines Wunder: Die Ortung aus der Waschküche hat diesmal funktioniert! Diesmal waren es sogar neun Satelliten. Ich muss das jetzt mal weiterverfolgen. Wenn die Katze verschwindet und man sie suchen muss, stellt man auf ein sehr kleines Intervall oder eventuell sogar auf das sogenannte «Full Tracking». Vielleicht lässt sich so die Treffsicherheit um ein Vielfaches erhöhen.

        Auf jeden Fall musste ich in dieser Woche immer wieder keine oder nur ungenaue Ortungen am lebenden Tier feststellen, was natürlich das Vertrauen in dieses Gerät etwas erschütterte. Der Waschküchen-Test von heute Abend lässt mich positiv in die nächste Woche blicken.

        Gruss

        Daniel

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  8. Hallo Daniel,

    vielen Dank für Ihren interessanten Beitrag.Ich bin selbst gerade dabei das Netz rauf und runter zu durchforsten auf der Suche nach einem passenden GPS/GSM Gerät für Katzen.

    Petpointer hatte ich auch schon auf dem Radar, allerdings heißt es auf deren Seite, dass das Produkt erst im Frühjahr 2016 in Deutschland zur Verfügung steht. Das Produkt liest sich ansich tatsächlich erstaunlich gut.
    Allerdings wenn ich Ihre Erfahrungen lese, dämpft sich die Euphorie wieder etwas.
    Das „Cat-life Halsband“ ist hingegen zu empfehlen?

    Ich habe auch noch folgendes Produkt gefunden: pawtrack (www.pawtrack.com)
    Soll angeblich auch im Ausland funktionieren.Kosten 160 EUR + lfd. Kosten sind natürlich eine Menge, Erfahrungsberichte über das Gerät habe ich bislang auch noch nirgends wirklich entdeckt.

    Ein weiteres wohl neueres Gerät ist das weenect (www.weenect.com)
    Kostet 89 EUR + lfd. Kosten. HIer könnte man glaube ich ein eigenes Halsband verwenden. Beim pawtrack Halsband erscheint mir es hingegen ein festes nicht tauschbares Band zu sein. Leider habe ich auch zu dem weenect Halsband noch keinerlei Erfahrungsberichte im Netz finden können – evtl. liegt das aber auch an mir 😉

    Falls es also jemanden gibt, der eines der beiden genannten Produkte kennt, wäre ich über Erfahrungen etc. sehr dankbar.

    Danke vorab.

    Grüße Sandra

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  9. Hallo Daniel,

    vielen Dank für Ihren interessanten Beitrag. Ich bin selbst gerade dabei das Netz rauf und runter zu durchforsten auf der Suche nach einem passenden GPS/GSM Gerät für Katzen.

    Petpointer hatte ich auch schon auf dem Radar, allerdings heißt es auf deren Seite, dass das Produkt erst im Frühjahr 2016 in Deutschland zur Verfügung steht. Das Produkt liest sich an sich tatsächlich erstaunlich gut.
    Allerdings wenn ich Ihre Erfahrungen lese, dämpft sich die Euphorie wieder etwas.
    Das „Cat-life Halsband“ ist hingegen zu empfehlen?

    Ich habe auch noch folgendes Produkt gefunden: pawtrack (www.pawtrack.com)
    Soll angeblich auch im Ausland funktionieren. Kosten 160 EUR + lfd. Kosten sind natürlich eine Menge, Erfahrungsberichte über das Gerät habe ich bislang auch noch nirgends wirklich entdeckt.

    Ein weiteres wohl neueres Gerät ist das weenect (www.weenect.com)
    Kostet 89 EUR + lfd. Kosten. Hier könnte man glaube ich ein eigenes Halsband verwenden. Beim pawtrack Halsband erscheint mir es hingegen ein festes nicht tauschbares Band zu sein. Leider habe ich auch zu dem weenect Halsband noch keinerlei Erfahrungsberichte im Netz finden können – evtl. liegt das aber auch an mir 😉

    Falls es also jemanden gibt, der eines der beiden genannten Produkte kennt, wäre ich über Erfahrungen etc. sehr dankbar.

    Grüße Sandra

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    1. Hallo Sandra

      Vielen Dank für die beiden Gerätetipps. Diese Geräte kannte ich noch nicht.

      Beide Geräte halten mit einer Akkuladung nur etwa vier Tage durch. Das ist meines Erachtens der grösste Schwachpunkt. In der Praxis sollte der Akku mindestens zwei bis vier Wochen (oder noch länger) halten. Ich bin momentan daran, die effektive Akkulaufzeit des petpointers zu eruieren. Wenn der Akku nur vier Tage hält, kann das darauf hindeuten, dass sehr oft gesendet wird (Daten vom Halsband über Handynetz zum Server). Beim petpointer sind das Full Tracking und das 15-min-Intervall zeitlich begrenzt, damit die Katze auf Dauer nicht verstrahlt werden kann. Auf Jahre hinaus gesehen finde ich sogar das 4-Stunden-Intervall des petpointers eher kritisch; ein 12-Stunden-Intervall würde genügen, und die Akkulaufzeit würde sich auch noch erhöhen.

      Bei Pawtrack wird als Gewicht einmal 70 g genannt, an einer anderen Stelle 50 g. Das maximale Gewicht sollte inklusive Halsband bei 40 g liegen. Alles, was darüberliegt, ist für eine Katze ziemlich schwer, finde ich. Bei Weenect liegt das Gewicht mit 25 g absolut im grünen Bereich (zusammen mit dem cat-life-Halsband wären das insgesamt knapp 34 g).

      Das Aufladen des Akkus sollte so gelöst sein, dass man das Halsband der Katze nicht abnehmen muss. Ein einfacher Wechsel des Akkus muss problemlos möglich sein. Alles andere wäre nicht alltagstauglich. Da hat der petpointer meiner Meinung nach die Nase vorn.

      Das cat-life-Halsband finde ich wirklich gut. Es gibt eine Variante für kleine, leichte Katzen und eine für grössere, schwerere Katzen (der Gewichtsbereich ist jeweils angegeben). Das Auslösegewicht kann man in 200-g-Schritten verstellen. Meine grösste Sorge ist, dass ich das Halsband einmal nicht mehr finden könnte, da der petpointer mit seinem GPS-System leider nicht sehr genau ist – die Handyortung (GSM-Ortung) ist, gelinde gesagt, ein Witz. Dann wäre viel Geld verloren, da an diesem Halsband der petpointer festgeschnallt ist. Man sollte unbedingt einen Peilsender aktivieren können, aber das ist wohl ein Wunschtraum …

      Viele Grüsse

      Daniel

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    2. Hallo Sandra,

      vielen Dank für die beiden Links, die Geräte kannte ich ebenfalls noch nicht.
      Das Pawtrack würde bei mir ebenfalls alleine durch die Größe rausfallen.

      Weenect ließt sich erst mal interessant. Kann ja aber auch erst vorbestellt werden, da wird es wohl tatsächlich noch keine Erfahrungsberichte geben.
      Anschaffungspreis und laufende Kosten hören sich auch durchaus vernünftig an.

      Was mich allerdings sehr irritiert: Das Ding sieht genauso aus wie „Wo-ist-Lilly?“, nur halt in weiß.
      Es ist sogar noch 2 Gramm schwerer und wenn die Ausmaße gleich sind, ist der Sender keinesfalls „der kleinste der Welt“….
      Allerdings scheint zumindest die Hülle deutlich kleiner zu sein als die Riesen „Lilly“-Tasche.

      Angesichts der Preises juckt es mir ja gerade auch in den Fingern 😀
      Also vielleicht folgt dann demnächst hier ein Erfahrungsbericht… 😉

      Dass Problem mit dem verlorenen GPS-Halsband hat Tractive ja schon ganz gut gelöst mit dem aktivierbaren Blinklicht (hat Kaddz ja auch, dazu den Buzzer, funktionierte bei mir damals aber nicht), damit kann man gerade im Dunkeln ganz gut schon einige Meter überbrücken.
      Das vermisse ich allerdings auch beim Miaufinder, gerade auf den letzten Metern wäre das manchmal schon hilfreich 😉

      @Daniel, was ist denn das geringste Auslösegewicht beim cat-life? Ich habe bisher nur was von 2 kg gelesen und das ist mit eigentlich noch zu viel…

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      1. Hallo Schwarzekater

        Ja, beim etwas kürzeren Halsband (Verschluss blau) beträgt das Minimalauslösegewicht 2 kg. Konkret kann ich nur sagen: Der grosse Kater benutzt das längere Halsband (Verschluss gelb), eingestellt hatte ich ein Auslösegewicht von 6 kg (= zweithöchste Stufe). Er hat das Halsband innerhalb von nur drei Monaten zweimal verloren …

        Ich habe jetzt übrigens Kontakt aufgenommen mit den Leuten von petpointer. Äusserst netter und kompetenter Kontakt! Man zeigt sich extrem (!) interessiert an meinen Vorschlägen. Man ist wirklich sehr bestrebt, das weltbeste Katzen-Peilgerät zu entwickeln. Und ihnen ist bewusst, dass das nur geht in Zusammenarbeit mit Nutzern, die neue Inputs und Ideen liefern. Ich denke, das Gesamtkonzept (Usability bei Langzeitverwendung, Strahlenschutz) ist wirklich eines der besten. Wenn man jetzt noch einiges ändert und verbessert, dann hat man wirklich die Nase vorn, dann ist es definitiv kein Spielzeug mehr.

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  10. Na das hört sich doch sehr vielversprechend an beim Petpointer. Wenn di bloß mal ein Widerrufs-Recht einräumen würden… 😉

    Ich habe jetzt übrigens den weenect-Sender bestellt und dann noch einen Peilsender von „Girafus“, der soll nur 4 Gramm wiegen und eine Reichweite von 600 Metern besitzen. Wenn das soweit stimmt, könnte man den ja fast noch zusätzlich anbringen…. Der Peilsender kommt diese Woche noch an (evtl. sogar heute noch), der Weenect dauert wohl noch ein paar Tage.

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  11. Girafus arbeitet ja auch mit 2,4 GHz (WLAN-Frequenz), genau wie der loc8tor, die Sendeleistung wird sicher auch bei 10 mW liegen. Somit kann ich mir die fast sechsmal grössere Reichweite eigentlich nur mit einer besseren/empfindlicheren Antenne erklären. Ich bin sehr gespannt auf die Messresultate in der Praxis.

    Bei petpointer hat man mir übrigens versprochen, man würde mir ein vermisstes und nicht wieder auffindbares Gerät ersetzen und das Abo auf das neue Gerät übertragen. Das klingt alles wirklich sehr kundenfreundlich. Über die USB-Buchse am Gerät wird dann irgendwann einmal eine aktualisierte Firmware/Software aufspielbar sein.

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    1. Oha, das hört sich wirklich sehr gut an. Die geben sich ja echt richtig Mühe 😀

      Girafus ist heute schon bei mir angekommen und ich habe auch schon ein bisschen getestet 😉
      330 Meter schafft er auf jeden Fall locker, weiter kam ich wegen zu matschiger Felder mal wieder nicht. Wenn der Sender im Gebäude liegt, liegt die Reichweite nur bei 70 bis 115 Meter, wäre für uns aber auch ausreichend. Der Sender (ohne Batterie) wiegt tatsächlich 4 Gramm, mit Batterie und Silikonhülle kommt man aber auch wieder auf 12 Gramm. Mal sehen, werde noch mal ein bisschen testen und dann einen neuen Eintrag machen. Und dann mal gucken, ob mein Großer damit vielleicht besser klar kommt als mit dem Miaufinder…

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  12. Hallo Schwarzekater

    Vielleicht könnte man auch ein Fahrradtest oder sogar Autotest miteinbeziehen (aber wirklich nur dann, wenn sich diese Testmöglichkeit ergeben würde, der Aufwand hierfür wäre schon erheblich).

    Wenn sich die Katze ausserhalb des Quartiers/Reviers verirrt hat und man zu Fuss kein Signal erhält, muss man umsteigen auf das Fahrrad. In meinem Fall war ich irgendwann sogar mit dem Auto unterwegs. Da kommt es sehr darauf an, ob der Empfänger bei minimalem Kontakt eher schnell anschlägt oder eher träge. Wenn er träge reagiert, kann es sein, dass es kaum zu einem Piepton kommt, wenn man 35 km/h schnell fährt und das Signal auch noch schwach ist.

    Der loc8tor war schon sehr träge, aber das kann natürlich auch daran liegen, dass das Signal viel zu schwach war und ich eben genau diese eine Strasse des Quartiers, wo man die Katze aufgefunden hat, nicht entlanggefahren bin. Denn ich hatte gefühlt eine Millisekunde einen Kontakt, als ich mit dem Fahrrad (vielleicht 20 km/h) auf der Strasse fuhr, die noch am nächsten an dem betreffenden Quartier lag. Aber das Ganze war derart kurz, dass ich mir immer wieder überlegte, ob ich mir diesen extrem (!) kurzen Kontakt nur eingebildet haben könnte. Leider konnte ich dann diesen kurzen Signalkontakt nicht reproduzieren, auch nicht nach mehrmaligem Vorbeifahren. Als ich am nächsten Tag mit dem Auto auf derselben Strasse fuhr, es jedoch auch noch regnete, hatte ich ein einziges Mal wieder eine Millisekunde einen Kontakt, wobei der Lärm wegen der nassen Strasse ein riesiges Fragezeichen setzte hinter den vermeintlichen Kontakt, der danach nie mehr reproduziert werden konnte, auch nicht nach mehrmaligem Hin- und Herfahren.

    Je schneller das Empfangsgerät bei minimalem Kontakt anschlägt, desto schneller kann man mit dem Auto fahren und desto grösser ist dann natürlich der Umkreis, in dem man eine Suche durchführen kann.

    Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass der Girafus in dieser Situation wahrscheinlich ein eindeutiges Signal geliefert hätte.

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  13. Stimmt, das wäre auch ein interessanter Test. Beim Miaufinder bin ich ja eh sehr schnell aufs Fahrrad umgestiegen, weil ich so genervt war, immer ewig weit laufen zu müssen, um irgendwann kein Signal mehr zu haben 😀
    Es scheitert bei mir auch immer noch an einer geeigneten geraden und „Hindernis-losen“ Teststrecke, die lang genug für den Reichweiten-Test ist.

    Der Fahrrad-Test wäre bei unserer Wohnsituation allerdings nicht unbedingt nötig, hier ist nur eine einzige Straße, die man hin und her laufen müsste 😉

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  14. Eine Teststrecke ohne Hindernis wäre sicher gut, um die Werksangaben auf deren Richtigkeit überprüfen zu können.

    In der Praxis interessiert es mich natürlich vor allem, ob das Peilgerät in der Lage ist, durch mindestens drei Häuser hindurchzupeilen (die Häuser stehen schön hintereinander). Konkret: Man steht an der Mündung einer Sackgasse (Sackgassenquartier) und muss in die Sackgasse hineinpeilen bis hinters letzte Haus, ohne sich in die Sackgasse selbst hineinzubegeben. In meinem Fall befand sich die Katze hinter dem letzten Haus ganz hinten in der Sackgasse. Wenn man beim langsamen Vorbeifahren (30 km/h) in die Sackgasse peilt, sollte idealerweise noch ein Peilsignal hörbar sein.

    Die Bedingungen im Alltag sind manchmal ganz hart, auf so verrückte Ideen kommt man erst, wenn man es selbst erlebt hat. Wenn man eine halbe Ortschaft durchkämmen muss, dann hat man oft nicht die Zeit und schon gar nicht die Fähigkeit, jede kleine Sackgasse zu überprüfen.

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  15. Die Sendeleistung vom Miaufinder liegt bei 10mW, aber die Sendedauer vom Signal ist extrem kurz und ist daher zu vernachlässigen. Die DECT-Telefone senden im Vergleich zum Miaufinder ein permanentes Signal. Daher kann man die beiden Produkte nicht vergleichen.
    Hohe Strahlungen werden von GPS Sendern verursacht, da beim Verbindungsaufbau und dem Senden über das GSM (Handy Netz) ein sehr starkes permanentes Signal entsteht.
    Dies kann man anhand der Akku Lebensdauer sehr gut erkennen. Je höher die Strahlung desto höher der Akkuverbrauch. Der Akku von GPS Geräten hält in der Regel nur wenige Tage (im Dauermodus nur wenige Stunden). Die Batterie vom Miaufinder hält 3 Monate.
    Je kürzer die Akkulebensdauer ist, desto höher ist die Strahlung für die Katze.

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  16. Hallo Björn

    Vielen Dank für die interessanten Infos.

    Ich bin die ganze Zeit am Rätseln, welche Variante strahlungstechnisch problematischer ist: permanentes gepulstes Signal bei 10 mW (24 h pro Tag, 365 Tage pro Jahr) bei einer Peilsenderlösung – oder aber 500 bis 1000 mW (das ist fünfzig- bis hundertmal mehr) bei einer GPS-Lösung mit GSM-Datenübermittlung, jedoch nur sechsmal 5 Sekunden pro Tag (sagen wir: Strahlenexposition pro Tag 0,5 bis max. 1 Minute für die GPS-Lösung). Ich kann noch so lange überlegen, ich komme momentan auf keine gescheite Antwort.

    Die 10 mW für ein Schnurlostelefon mit Basisstation sind ein gemittelter Wert, da ein Schnurlostelefon während eines Gesprächs technisch gesehen auch nicht permanent sendet. Ich glaube, man muss zwischen gemitteltem Wert und Spitzensendeleistung unterscheiden.

    Interessant ist, dass das BAG (Schweizer Bundesamt für Gesundheit) dazu rät, einen Sicherheitsabstand zwischen Basisstation des Schnurlostelefons und Arbeitsplätzen einzuhalten, obwohl eine durchschnittliche Basisstation im Ruhezustand (!) mit nur 2,5 mW (gemittelt) sendet. Auch hier sendet die Basisstation alle 10 ms einen kurzen Puls aus. Ich nehme an, dass es bei einer Peilsenderlösung wie Miaufinder ähnlich sein wird, jedoch bei einer gemittelten Sendeleistung von 10 mW (das wäre viermal mehr als bei einer Basisstation). Falls es sich bei den Peilsendern um Spitzenwerte handeln sollte, wäre natürlich der gemittelte Wert relevant, der die effektive Strahlenbelastung für Mensch und Tier definiert.

    Hier eine sehr gute Website des Bundesamts für Gesundheit (BAG):
    http://www.bag.admin.ch/themen/strahlung/00053/00673/00674/index.html?lang=de

    Dass die GPS-Geräte mit ihren Akkus nicht so lange durchhalten wie Peilsender, liegt an der komplizierten Technik: Zuerst muss das GPS-Signal empfangen werden (wie beim Autonavi); das saugt Energie, verursacht jedoch keinerlei gepulste Strahlung. Auf diesen Geräten läuft ausserdem eine Firmware/Minisoftware, auch diese saugt Energie. Erst beim Senden der Koordinaten an den Server wird das GSM-Netz (General Packet Radio System, GPRS) benötigt. Der petpointer befindet sich die meiste Zeit in einer Art Tiefschlafmodus, es läuft dann nur noch eine Art Weckuhr, die das Gerät aufweckt (sechsmal pro Tag, je nach Intervall), damit es die GPS-Position abrufen und das Resultat an den Server übermitteln kann. Mit dieser Methode hält der petpointer je nach eingestelltem Intervall ziemlich lange, denn im Tiefschlafmodus läuft gar nichts ausser der Uhr. Wie lange der Akku bei welchem Intervall hält, das muss ich zuerst noch herausfinden.

    Ein reiner Peilsender hingegen benötigt nur Energie, um dauerhaft ein gepulstes Signal zu senden. Im Peilsender hat es ansonsten keine höhere, softwarebasierte Technik, da ist einfach nur das gepulste Signal, das von der Batterie gefüttert werden will. Fertig. Möglich, dass je nach Peilsender zwischen Sender und Empfänger bidirektional kommuniziert wird, aber das kann man energietechnisch sicher nicht vergleichen mit einer GPS-Lösung. Und wenn bei einer Peilsenderlösung regelmässig bzw. mehrmals am Tag kommuniziert wird zwischen Sender und Empfänger, dann wird auch wesentlich mehr Energie benötigt. Aber eben: Am Ende bleibt das gepulste Signal von 10 mW. Das ist zwar energietechnisch fast nichts im Vergleich zu einer mickrigen 40-Watt-Glühbirne, aber gepulste Strahlung im mW-Bereich ist eine andere Kategorie. Für mich ist klar, dass eine normale Batterie riesige Mühe hätte, eine sehr schwache Glühbirne zu versorgen, aber problemlos mehrere Wochen durchhalten könnte bei einem 10-Milliwatt-Peilsender.

    Ich wäre wirklich sehr froh, wenn ein Profi die beiden Methoden – Peilsender versus GPS-Tracker – in Bezug auf den Strahlungsaspekt gegenüberstellen würde. Ansonsten müsste ich vielleicht mal beim BAG anfragen, ob es Empfehlungen für den Umgang mit Peilsendern gibt. Ich möchte einfach die gesündeste Variante verwenden.

    Gruss

    Daniel

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  17. Der Miaufinder wurde unter Berücksichtigung der gesetzlichen Richtlinien entwickelt und liegt weit unter dem zulässigen Höchstwert. Der Miaufinder ist sehr strahlungsarm, da nicht permanent gesendet wird! Der Miaufinder, wie bereits erwähnt, strahlt deutlich weniger als GPS Ortungsgeräte. GPS Geräte strahlen fünfzig- – hundert fach mehr als der Miaufinder!

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  18. Hi Björn

    Vielen Dank für Dein geschätztes Feedback.

    Ich habe jetzt eine Anfrage ans Schweizer Bundesamt für Gesundheit (BAG), Abteilung EMF, gesendet. Ich möchte, dass die beiden Systeme bezüglich Strahlungsbelastung verglichen werden. Denn es zählt ja nicht nur die reine Sendeleistung, sondern es kommt auch noch die zeitliche Komponente hinzu – das macht den Vergleich auch so schwierig. Jetzt sollen da mal Strahlungsexperten ran. Es wird sicher ein paar Tage dauern, bis ich eine Antwort erhalte. Dafür müssen wir dann nicht mehr rätseln, welches System das gesündere ist.

    Klar ist, dass auch Schnurlostelefone, Mobiltelefone, WLAN-Hotspots usw. weit unterhalb der gesetzlich definierten Grenzwerte arbeiten. Aber darum geht es natürlich nicht in meiner Anfrage, sondern um das strahlungsärmste System.

    Sobald ich eine Antwort vom BAG erhalten habe, werde ich sie (oder Auszüge davon) hier veröffentlichen.

    Sollte sich herausstellen, dass Dein System das strahlungsärmere ist, werde ich noch am selben Tag bei Dir ein solches System mit zwei Sendern kaufen. Versprochen! 🙂

    Grüsse

    Daniel

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  19. Hallo schwarzekater,
    ich habe die Kommentare weiterhin interessiert verfolgt.
    Ich wollte mich erkundigen, ob du zwischenzeitlich den „Weenect“ erhalten hast bzw. schon testen konntest.
    Danke vorab.
    Grüsse Sandra

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    1. Hallo Sandra,
      Jep, der weenect ist inzwischen da, leider funktioniert er bei mir bisher noch nicht. Irgendwie kann er weder ne Verbindung herstellen, noch ein GPS-Signal empfangen. Da bin ich aktuell noch bei, abzuklären, woran das liegt…

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  20. Hallo!
    Hast Du schon Erfahrungen mit dem Weenect machen können?
    Habe mir jetzt das neue Kaddz bestellt. Mein erster Eindruck ist nicht gerade Euphorisch. Mir erscheint das Halsband an sich sehr gross. Auch in der Grösse S bekomme ich drei Finger drunter und das Gerät steht ohne Extrafixation ziemlich vom Halsband ab. Jedoch scheint der Flexible Akku gut durchdacht. Das dran machen gestaltete sich nicht so einfach, weil meine Katze eine Langhaarversion ist. Kann mir zur Zeit nicht vorstellen den Akku an der Katze wechseln zu können. Und es jedes Mal abzutüdeln ist Stress für mich, als auch für die Fellnase, da das Dranmachen auch nicht ohne weiteres läuft. Werde am Wochenende den ersten Testlauf starten. Möchte dann lieber in der Nähe sein, für den Fall.
    Naja, falls es nichts ist, kann ich das Ding ja zurückschicken.

    VG

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    1. Hallo, mein Weenect ist bereits wieder in Frankreich. Der funktioniert in Deutschland leider nicht. Ich bekomme wohl im März/April einen neuen (aus der neuen Produktion) zugeschickt, der dann auch hier funktionieren soll, daher kann ich bisher leider keinen endgültigen Test-Bericht schreiben (hatte aber schon überlegt, einen „Vorab-Bericht zu machen…) 😉
      Von einer französischen Rezension weiß ich, dass die Akku-Laufzeit (vermutlich im Dauer-Betrieb) nur 6,5 Stunden betrug. Neben Dauerbetrieb und Standby gibt es aber nur noch den Modus mit „alle 5 Minuten“. Dort soll die Laufzeit 36 Stunden betragen (bei Dauer-Betrieb aber eigentlich 12 Stunden…).

      Ich bin gespannt auf deine weiteren Erfahrungen mit Kaddz und würde mich freuen, wenn du weiter hier berichtest 😀

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      1. Hi,
        danke für die Info. Das der Laden pleite ist weiss ich leider schon. Hatte im Juni und Juli nur Probleme mit dem System und mit dem Kundenservice einige höchst unangenehme Auseinandersetzung.
        Bin jetzt doch am überlegen, ob ich mir den Üwtpointer hole, weil für meine Fell aßen der Miaufinder nicht ausreicht.
        Viele Grüsse

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    1. Hallo,

      beim zurück schicken hieß es ja, dass der neue weenect Ende März/Anfang April bei denen ankommt. Und dann dauert es sicher noch ein paar Tage, bis er auch bei mir ankommt.
      Ich werde aber noch mal nachfragen, ob die die Sender schon haben und wann sie verschickt werden…

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    2. Hallo, ich wollte nur kurz Bescheid sagen, dass ich den Weenect inzwischen hier habe. Den Bericht werde ich jetzt die Tage auch schreiben. Nur so viel: Bisher bin ich absolut angetan 😉

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