Test Miaufinder 2

Heute folgt ein weiterer Bericht, dieses Mal zum Miaufinder 2

Es handelt sich um den Nachfolger des „Miaufinder“, der nun mit einigen Änderungen neu erschienen ist.

https://www.miaufinder.com/de/

Der Miaufinder 2 ist mit 299 €€ deutlich teurer als der Loc8tor.
Im Set enthalten ist das Empfangsgerät, 1 Sender, 1 Netzgerät und Kopfhörer.
Jeder weitere Sender kostet noch einmal 99 €€.
Es lassen sich bis zu 10 Sender je Gerät registrieren.

Die Reichweite soll bis zu 1,5 Kilometern betragen.

Trage-Komfort

Der Sender wiegt 12 Gramm und ist ca. 3,2 * 2 * 1,5 cm groß. Das Halsband wird quasi im Sender eingeschraubt. Der Sender selbst ist Spritzwassergeschützt und benötgt keine weitere Hülle. Soweit erkennbar müsste der Sender auch einem Regenschauer standhalten, einen richtigen Wasserfestigkeits-Test habe ich uns aber doch lieber erspart.
Es wird aber sicher auch nicht schaden, noch einen Schrumpfschlauch über den Sender zu ziehen, dort ließe sich dann auch die Antenne problemlos fixieren.
Zur Befestigung der kleinen Antenne sind in dem Set aber auch bereits Kabelbinder enthalten.

Im direkten Vergleich mit einem verschrumpfschlauchten Loc8tor sind kaum Unterschiede in den Ausmaßen erkennbar.
Der Miaufinder 2 ist insgesamt ein wenig höher, dafür ist hier aber bereits das Halsband eingebunden. Länge und Breite sind in etwa gleich und auch beim Gewicht liegen nur wenige Gramm zwischen beiden Sendern.

Meinen Kater hat der Sender beim Test-Tragen ebenso wenig gestört wie den Loc8tor.

NACHTRAG

Hier unsere derzeitige „Endlösung“. Über den Sender habe ich einen Schrumpfschlauch gezogen und fixiert, sodass ein zusätzlicher Schutz gegen Wasser entsteht. Die Antenne (wo das Ende meinen Großen doch manchmal ziemlich gepiekst hat), habe ich ebenfalls mit einem kleinen Stück Schrumpfschlauch befestigt.

20151018_230907

NACHTRAG

Nachdem mein Großer auf Dauer von der ganzen Halsband-Sache doch nicht so angetan war, habe ich die Halsband-Antennen-Befestigung noch einmal optimiert.

Die Antenne habe ich nur durch das obere Band durchgesteckt und dann beide Halsband-Lagen (in dem Bereich, wo es durch die Größen-Einstellung doppelt liegt) zusammengenäht. Dadurch ist die Antenne wirklich sicher befestigt und man braucht kein zusätzlichen Schrumpf-Schlauch:

20151219_215552.jpg

Inbetriebnahme

Die Bedienungsanleitung ist schön kurz und knapp. Gerade was die „Installation“ von dem Sender (Batterie einlegen, Halsband-Befestigung) angeht, dürfte diese aber doch gerne ein klein wenig ausführlicher sein.
Die Bedienung des Empfangsgerätes hingegen ist sehr gut erklärt. Wenn man nur einen Sender hat, ist dieser gleich vorinstalliert. Jeder weitere Sender hat eine andere Frequenz und kann dann entsprechend dem Gerät hinzugefügt werden.
Man kann also auch hier gleich mit dem Orten beginnen.

Bedienung

Die Bedienung des Miaufinders 2 ist ebenfalls kinderleicht. Man wählt den Sender aus, den man orten möchte und wartet auf ein Signal. Ein praktisches Extra ist hier die Temperaturanzeige des Senders. Somit kann man ungefähr abschätzen, ob sich der Sender drinnen oder draußen befindet. Die Anzeige funktioniert jedoch nur, wenn bereits Kontakt zum Sender besteht. Es wird einem ebenfalls der Batteriestand vom Sender und auch vom Handgerät angezeigt.

Während beim Loc8tor die eigentliche „Peilarbeit“ nur darin bestand, das erste Signal zu erhalten, muss man beim Miaufinder 2 auch nach dem „Erstkontakt“ noch ein wenig weiter „arbeiten“. Dies liegt aber daran, dass die Entfernung zwischen Sender und Empfänger beim Loc8tor für den ersten Kontakt bereits relativ gering sein muss und die weitere Ortung dann kinderleicht ist.
Beim Miaufinder 2 wird eben bereits deutlich „weiter weg“ ein Kontakt hergestellt und während des Peilens verschwindet das Signal auch ab und zu wieder. Auch wird das Signal manchmal schwächer, obwohl man sich eigentlich auf den Sender zu bewegt. Sobald man sich aber dem Sender auf etwa 40 % genähert hat, ist die Peilung auch hier deutlich einfacher und die Ortung ist problemlos möglich.
Das Piepsen des Handgerätes ist gut hörbar aber nicht zu laut. Wenn man lieber „lautlos“ peilen möchte, kann man auch einfach den mitgelieferten Kopfhörer einstecken.
Die Ortung ist auch nur anhand der Bildschirmanzeige möglich, hier wird jeweils eine Prozentzahl angezeigt, wenn man sich in Richtung des Senders bewegt, deutet man in eine andere Richtung, wird kein Signal angezeigt.

Ein zusätzliches Extra bietet die „Home-Zone“. Hier kann man ausgehend von dem Handgerät einen Radius festlegen, in dem sich die Katze normalerweise aufhält und es ertönt ein Alarm, wenn dieser Bereich verlassen wird.

Reichweite

Die Reichweite vom Miaufinder soll auf freier Fläche 1,5 Kilometer betragen. Nachdem es beim Vorgänger-Modell wohl so war, dass nur ein Drittel der damals angegebenen Reichweite erreicht wurde, war ich hier natürlich ebenfalls skeptisch.
Die Reichweite ist natürlich stark davon abhängig, wie viele „Störquellen“ sich in der Umgebung befinden. Auf nahezu komplett freiem Feld kam ich auf knapp 400 Meter. Hier hatte der Sender beim ersten Signal aber teilweise gleich 35 % angezeigt. Ein paar hundert Meter mehr sollten also vermutlich noch drin sein (auf Grund der wetterbedingten Verhältnisse auf den Feldern habe ich es aber bei dieser Entfernung belassen).
Bei einem zweiten Test, bei dem sich mehrere Gebäuden zwischen Sender und Empfänger befanden, wurde eine Reichweite von etwa 250 Metern erreicht.

Neben dem Empfang des Senders draußen, ist natürlich auch wichtig, wie gut das Signal ist, wenn sich der Sender IN einem Gebäude befindet. Hier bin ich wirklich angetan. Bei dem Test-Gebäude erreichte der Loc8tor z.B. nur 20 Meter. Der Miaufinder 2 empfängt auch noch Signale in 100 bis 170 Metern Entfernung, obwohl sich zusätzlich noch weitere Gebäude zwischen Sender und Empfänger befanden.

NACHTRAG REICHWEITE:

Heute war das Wetter endlich mal wieder besser und ich habe noch ein paar Messungen machen können.

In „bebautem“ Gebiet kommt ein weiterer Abstand von knapp 200 Metern hinzu.

Sandwisch

Auf freier Fläche habe ich in einer Entfernung von 340 Metern noch 50 % Anzeige gehabt. Leider komme ich langsam wirklich an die Grenzen unserer freien Flächen hier, aber angesichts des starken Signals ist eine Ortung im freiem Feld sicher sehr gut auf 800 Metern möglich.

Feld3

Eine weitere Messung in teilweise bebautem Gebiet, aber ohne Häuser zwischen Sender und Empfänger ergab 450 Meter Reichweite.

AMS

Der Hersteller vom Miaufinder 2 berichtete mir übrigens, dass der Wichman, der eine Reichweite von 6 Kilometern angibt, in der Realität mit der selben Leistung sendet. Die 6 Kilometer werden dort auch nur höchstens „im Labor“ unter optimalsten Bedingungen erreicht. Effektiv sind beide Sender also ungefähr gleich gut, der Miaufinder 2 gibt aber lieber eine etwas geringere Reichweite an, um auf der sicheren Seite zu sein. Denn für die meisten Katzen sind ja auch 1,5 Kilometer durchaus ausreichend 😉

NACHTRAG REICHWEITE 24.01.2016

Nach Verlust meines einen Miaufinder-Senders, habe ich diesen in größerem Umkreis gesucht. Dabei habe ich zwischendurch auch meinen Ersatz-Sender geortet, der sich in unserem teilweise sogar GPS-geeignetem „Leichtbau-Haus“ befand. Hier hatte ich teilweise sogar in 640 Metern Entfernung ein Signal! Auf dem Rückweg waren es dann wieder nur 300 Meter. Dennoch finde ich diese Reichweite bei einem Sender im Gebäude sehr beachtlich.

Haus4

Laufzeit

Die Laufzeit der Batterie ist mit 3 Monaten angegeben. Da ich den Miaufinder 2 gerade erst erhalten habe, kann ich dazu natürlich noch keine endgültige Bewertung abgeben. Tatsache ist aber, dass sich in meinen Testtagen trotz vieler Ortungen der Batteriestand weder vom Sender noch vom Handgerät geändert hat. Somit ist durchaus davon auszugehen, dass die angegebenen 3 Monate bei einer ganz normalen Nutzung sehr realistisch sind.

Angenehm beim Miaufinder 2 ist auf jeden Fall, dass man überhaupt eine Batterie-Anzeige hat und dass der Austausch der (handelsüblichen!) Knopfzelle sehr leicht ist.

NACHTRAG LAUFZEIT 24.01.2016

Inzwischen habe ich den Miaufinder seit bald 3 Monaten in Benutzung. Das Handgerät hat inzwischen „nur noch“ 70 bis 80 %. Beim Sender war in dieser Zeit kein Abfallen der Batterie-Anzeige zu verzeichnen, was mich schon ein wenig wunderte, es wurden immer 99 % angezeigt. Vor Kurzem hat mein Kater seinen Miaufinder wieder einmal verloren und ich habe nirgendwo ein Signal empfangen können. Ich habe wirklich alles großflächig abgesucht, aber keine Spur vom Sender. Zunächst vermutete ich, dass der Sender irgendwo ins Wasser gefallen ist, jemand drüber gefahren ist oder dass einer der hier ansässigen diebischen Vögel mir den Sender „entführt“ hat. Ein paar Tage später erfuhr ich von einer anderen Miaufinder 2-Nutzerin, dass sie ihren Kater gesucht und lange nicht gefunden hat. Der Kater mit Sender stand dann später vor ihr und noch immer zeigte der Miaufinder kein Signal an. Am Tag zuvor zeigte die Batterie-Anzeige bei ihr ebenfalls noch 99 % an. Sie hatte den Sender dann einmal auseinander gebaut und wieder zusammengeschraubt, aber immer noch kein Signal. Erst, als sie eine neue Batterie eingelegt hatte, funktionierte der Sender wieder. Ich habe ja noch einen Ersatz-Sender hier, und habe dort eine neue Batterie eingelegt. Hier wurden mir dann nur 66 % angezeigt. Ich habe mir nun ein Batterie-Test-Gerät bestellt und werde noch mal überprüfen, ob die Batterie wirklich nicht mehr ganz voll ist (was ich eigentlich nicht glaube). Ich fürchte nun auf jeden Fall, dass auch mein verlorener Sender Opfer der fehlerhaften Batterie-Anzeige geworden ist. Nur hatten wir halt das Pech, dass mein Großer den Sender ausgerechnet dann verloren hat. Ich habe das Problem dem Hersteller gemeldet und bekomme meinen verbleibenden Sender nun umgetauscht und er will überprüfen, was es mit der Batterie-Anzeige auf sich hat.

Auch hier nun eine Empfehlung an Nutzer des Miaufinder 2: Es kann vermutlich nicht schaden, die Batterie nach 2 bis 3 Monaten zu wechseln, auch wenn die Anzeige noch 99 % anzeigt. Bisher war dem Hersteller nicht bekannt, dass es dieses Problem gibt, bei deren Test-Reihen entluden sich die Sender immer langsam und die Anzeige sank entsprechend. Aber immerhin haben 3 von 3 mir „bekannten“ Sendern scheinbar dieses Problem mit der Batterie-Anzeige. Die betroffenen Sender stammten noch aus der ersten Serie, inzwischen werden Sender der zweiten Serie versandt, daher ist es gut möglich, dass die aktuellen Sender dieses Problem nicht mehr haben.

Fazit

Der Miaufinder 2 hat einige deutliche Verbesserungen zu dem Vorgänger-Modell. Die Reichweite ist unter „normalen“ Umständen auch hier nicht ganz so hoch wie versprochen, aber selbst für Katzen mit einem größeren Revier definitiv ausreichend. Mit dem Miaufinder 2 kann ich auf jeden Fall sicher das komplette Revier von meinem großen Rumtreiber abdecken.
Die Reichweite von dem „eingeschlossenen“ Sender ist wirklich super und man braucht nicht wie beim Loc8tor an jedem einzelnen Haus vorbei zu gehen, um seine Katze eventuell orten zu können, sondern kann deutlich großflächiger suchen.

Es gibt natürlich noch den Wichman, und in den „Tiefen der Funktechnik“ ist sicher auch noch mehr möglich, aber ich persönlich finde gerade die kleinen Extras wie die Batterie- und Temperatur-Anzeige und vorallem die Möglichkeit, nur „optisch“ peilen zu können beim Miaufinder 2 sehr angenehm.

Ein Nachteil ist allerdings, dass man keine optischen oder akustischen Signale aktivieren kann. Dies würde einem gerade auf den letzten Metern die Suche nach einem verlorenen Sender erheblich erleichtern.
Aktuell sieht es aber  auf jeden Fall so aus, als hätten wir nun erst mal „unseren“ Sender gefunden.

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22 Kommentare zu „Test Miaufinder 2

  1. Super Test! Hatte bisher auch den Loc8tor (zur Zeit brauchen wir ihn nicht oft, weil Madame recht pünktlich ist) aber die neuen Features sind echt ne gute Sache. Temperaturanzeige 😀 man denkt erst wie komisch ist das denn aber eigentlich ganz sinnvoll.

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  2. Guten Abend, mit großem Interesse verfolge ich Deine Tests. Im Herbst letzten Jahres habe ich mir auch einen Miaufinder 2 zugelegt, da man meine Katze geklaut hatte und ich sie nur mit Belohnung und großer Suchaktion wieder bekommen habe. Als das Gerät ankam war ich auch total begeistert, doch dann traten die Probleme auf. Ich habe das Gerät im Dauerbetrieb über den Netzstecker betrieben. Ich finde die Funktion des Timers, der zeigt, wie lange die Katze aus dem Ortungsbereich ist, sehr praktisch. Eines Tages zeigte der Display eine Abstrusität nach der anderen. Auf einmal hatte ich zwei Sender, Temperaturen von 41 Grad u.s.w.. Ich habe mich gleich mit Herrn Ertle in Verbindung gesetzt und der meinte das Gerät sei defekt, doch er fand heraus, dass meine Funkalarmanlage von dem Empfänger mit empfangen wird und die Störungen verursache. Ich bot mich an die Störungen zu dokumentieren, welches dankbar angenommen wurde. Die Displaystörungen reichten vom Einfrieren, über chinesische Schriftzeichen bis zum kompletten Aufhängen. Einmal bin ich los, weil meine Katze seit über zwei Stunden aus dem Radar war. Ich habe sie eine Stunde gesucht und als ich wieder zu Hause war, lag sie gemütlich auf der Terrasse, aber das Gerät hat sie nicht gefunden. Letztendlich kam es zu einem Totalausfall. Alles tot. Ein weiterer Fehler ist, dass die Batterie sich trotz Stromanschluss entlädt. Das Gerät wurde ohne Probleme zurückgenommen und man sicherte mir zu, dass man an einer Verbesserung arbeite, aber bis heute keine Info. Also warte ich auf das geeignete Gerät für mich und bange weiter um meine Fellnase. Ich dachte nur, dass das Testergebnisse sein könnten, die Dich auch interessieren, denn bei der Zunahme an Einbrüchen, ist es nun nicht ungewöhnlich eine Alarmanlage zu haben. Ein etwaiger Vermerk, dass es zu Funktionsstörungen kommt beim Vorhandensein einer Funkalarmanlage habe ich nirgends gefunden.

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    1. Hallo Felidae,
      vielen Dank für deinen Kommentar! Der ist in der Tat sicher für viele interessant 🙂
      Temperaturen um die 40 °C habe ich selbst auch des Öfteren. Aber bisher immer nur dann, wenn der Sender irgendwo unter meinem zusammengerollten Kater liegt 😉
      Die Einrichtung eines Ortungsbereiches ist bei mir immer nicht realisierbar, da ausgehend vom Haus in eine Richtung eben nur Wasser ist und das Gebiet in die andere Richtung dagegen eher über den Ortungsradius hinausgeht, deshalb habe ich diese Geo-Fence-Sachen“ zugegebenermaßen bisher bei keinem der getesteten Sender ausprobiert… :-/

      Dass eine Funkalarm-Anlage den Sender so aus dem Konzept bringt, ist natürlich mehr als ärgerlich. Aber da haben vermutlich alle Peilsender ihre Probleme…
      Ich habe bisher aber schon gehört, dass z.B. auch Hochspannungsleitungen einen Einfluss auf Peilsender haben.
      Beim Girafus wird z.B. auch darauf hingewiesen, dass die Ortung bei einer Nähe ab 10 Metern nicht mehr richtig funktioniert, weil das Funksignal dann eben zu stark ist und keine Richtungsangaben mehr möglich sind.
      Interessant wäre sicher, ob das Problem nur beim Miaufinder auftritt, oder ob du bei einem Girafus oder Loc8tor ähnliche Probleme hättest und das wirklich für alle Peilsender gilt…
      Dann käme für euch ja wieder eher ein GPS-Sender in Frage…

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      1. An der Katze im Schlafmodus habe ich auch 40 Grad gehabt. Das merkwürdige war, dass die Temperatur auf dem Senderplatz 5 angegeben wurde. Einen Sender, den es nicht gibt. Das mit dem Funkmast hat mir Herr Ertle auch gesagt, aber mir ist nicht bekannt, dass hier ein Funkmast ist. Die nächste Hochspannungsleitung ist über einen Kilometer entfernt. Einen Ortungsbereich habe ich auch nicht eingerichtet, da ich das Gerät lautlos betrieben habe. Im Dauermodus beginnt, wenn die Katze nicht mehr gepeilt wird, ein Countdown. Dadurch weiss man, dass sie nicht mehr im Empfangsbereich ist, aber auch, wie lange schon. Für mich war das außerordentlich praktisch, wenn meine Fellnase schon länger nicht zu Hause war. Einmal gedrückt und man sah z.B. Dass sie erst seit 10 Minuten ausserhalb der Peilung ist, dann musste ich nicht gleich loslaufen. Ohne Dauermodus hätte ich nur gemerkt, dass kein Signal zur Zeit vorhanden ist, aber nicht seit wann. Vom Loc8tor bin ich mehr als enttäuscht. Die Reichweite ist mehr als schlecht. Beide Sender wurden schnell verloren und ich habe sie nie wieder gefunden. Da ein Dauerbetrieb bei dem Loc8tor nicht möglich ist, ist mir das Problem da auch nicht aufgefallen.

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      2. Mh, okay, das mit der Temperatur bei „anderen“ Sendern macht wirklich keinen Sinn… :-/
        Stimmt, da ist der Dauermodus wirklich praktisch 😉
        Jep, Loc8tor ist für den „Durschnitts-Freigänger“ definitiv zu wenig…
        Ich kenne mich mit der Technik auch nicht aus, aber ich könnte mir schon vorstellen, dass, wenn ein Funkmast Einfluss hat, dass es dann eben auch ne Funk-Alarm-Anlange haben kann…

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  3. Jep, nachvollziehbar auf jeden Fall. Technisch kenne ich mich da auch nicht aus. Aber, dass die Funkalarmanlage zu einem Totalausfall führt, kann ich nicht verstehen. Mit Störungen kann ich ja leben.
    Auch die Entladung der Batterie, trotz Netzteil hat nichts mit der Alarmanlage zutun. Dennoch bin ich zuversichtlich, denn auf dem Markt scheint sich ja einiges zu bewegen.

    Dir nochmals herzlichen Dank für Deine Testberichte. Wenn ich ehrlich bin, habe ich den Miaufinder aufgrund Deines Berichtes gekauft. 🙂

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    1. Mache ich doch gerne 😉
      Da scheinst du auch wirklich Pech mit deinem Sender gehabt zu haben… :-/
      Ich bin mit meinem nach wie vor zufrieden und ich habe bisher sowohl Kater als auch verlorene Halsbänder immer wieder gefunden. Meine Batterien halten auch immer noch anstandslos. Die vom Empfangsgerät sind noch bei 93 %, die vom Sender immer noch bei 99 %…
      Vielleicht meldet sich der Herr Ertle ja noch wegen deiner Problematik…

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      1. Herr Ertle hat sich dazu geäußert, aber er gibt mir wenig Hoffnung für eine zeitnahe Lösung. Die Entladung der Batterien erfolgt nur bei der Benutzung des Netzteils und das braucht man halt für den Dauermodus. Die Batterie des Senders war nicht betroffen. Das Gerät war dann einfach tod. Ich hoffe nun auf den weenect.

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  4. Hallo,

    Lese ich das richtig, wenn Hochstrommastrn in der Nähe sind, funktioniert Peilsender nicht (gut)?

    Bin gerade auf der Suche nach gutem Peilsender, aber bei unsrige in naher Entfernung einige Stromleitungen (Umspannwerk – Entfernung ca. Max. 100m)

    Macht es dann überhaupt Sinn, nen Peilsender zu verwenden?

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    1. Hochspannungsleitungen in der Nähe habe ich auch und es funktioniert trotzdem. 😉
      Bei einem meiner Reichweiten-Tests fiel aber auf, dass das Signal gleich schlechter wurde, als ich unter einer Leitung durch bin. Da war ich aber eben eh auch schon an der Grenze der Reichweite.
      Ich versuche morgen noch mal ein wenig zu testen, wenn z.B. der Sender direkt unter einer Leitung/einem Mast liegt und wenn Sender und Empfänger durch ne Leitung getrennt sind.

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  5. Hallo SchwarzeKater,
    das wäre super – zu wissen -ob der Sender auch gefunden wird, wenn er direkt unter Leitung/Mast ist …weil wenn das nicht funktioniert, dann haben wir nämlich ein Problem 😦 , da ich denke, dass das Umspannwerk ein „toller Abenteuerspielplatz“ für Katze(n) ist.
    Derzeit kann ich noch nicht einschätzen – wie weit sich unser Tiger von zu Hause entfernt und ob sie das Umspannwerk als Spielplatz entdeckt.
    Sie ist erst ca. 7 Moate alt.
    Bis letzte Woche war sie immer nur im eigenen Garten und einen Nachbarn weiter – letzte Woche dann 5 Stunden verschwunden (ich weiß – nicht allzu lange – aber wenn sie vorher beim ersten Klingeln vor einem saß – dann sind 5 Stunden extrem lang) – mit ner Mutter im Rücken, die schwer depressiv ist und die Katze ihr „Lebensinhalt“… da sind 5 Stunden länger als ein andermal 5 Wochen :-(.

    Als sie wieder da war, war sofort klar – wir brauchen etwas – womit wir sie bei Bedarf schnell finden können.

    Im Moment bleibt sie nur so lange draußen – wie sie von uns „begleitet“ wird – sobald wir Menschen Richtung Tür gehen – ist sie sofort da und sogar schneller an der Tür als wir- (nur ja keine Sekunde alleine draußen bleiben).
    Wir denken, Ihr Ausflug hat sie erstmal eingeschüchtert – aber wie lange hält das an?

    Ich würd am liebsten heute schon den Miaufinder bestellen – werde aber dann erstmal noch Deinen „Zusatztest“ abwarten.

    Lieben Dank schon mal im Voraus.

    Etaeb

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    1. Hallo Etaeb,

      ich war nun eben schon mal schnell los.
      In erreichbarer Nähe hatte ich nun aber nur so einen „einfachen“ Mast
      (hier mal ein Bild davon: http://abload.de/img/20160118_164143i7q0l.jpg)

      Ich habe den Sender unter den Mast gelegt und hier gab es nun keine Einschränkungen.
      Die Ortung war fast genauso gut möglich, wie ohne Mast. Bei der Reichweite konnte ich auf die Schnelle auf jeden Fall keine allzu großen Unterschiede merken. Ich bin jetzt allerdings auch nur etwa 100 Meter weit weg gelaufen, da hatte ich aber auf jeden Fall noch eine Anzeige 75% bis 80%.

      In eurem Fall mit dem Umspannwerk könnte das natürlich wieder anders aussehen, da hilft wohl wirklich nur ausprobieren 😉
      Falls es bei euch dann gar nicht funktionieren sollte, kann man den ja notfalls auch wieder umtauschen 🙂

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      1. Hallo,
        Frage doch einfach Herrn Ertle,
        der hat mir auch gesagt, dass es mit dem Vorhandensein von Funkalarmsystemen zu Problemen kommen kann. Der kann Dir bestimmt weiterhelfen. Ansonsten bestellen und testen. Die Rücknahme erfolgt problemlos.

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  6. Hallo SchwarzeKater,
    Hallo Felidae,

    Erstmal vielen Dank fürs Testen und Ergebnis mitteilen.
    Und für den Tipp!

    Ich werde ihn jetz auf alle Fälle bestellen und testen.

    Und von unseren Tests/Erfahrungen berichten!

    Liebe Grüsse

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  7. Hallo ihr lieben.
    Habe mal hin und her gegoogelt da mein dicker auch immer raus geht u ich mir immer sorgen mache. Ich kam denn auch auf das Gerät miaufinder 2 und laut den fest und den Erfahrungsberichten echt angetan.
    Letztes Jahr wurde mein Kater geklaut und bei ebay kleinanzeigen im Verkauf angeboten 😦 musste mich denn da durch kämpfen mit Polizei usw Gott sei dank War er bei Tasso gemeldet u ich konnte es so beweisen das es meiner ist.
    Seit dem habe ich immer angst um ihn.
    Sitze jetzt geradr auch auf der Couch und warte bis er kommt und das macht mich immer fix u fertig. Wohne auch seit Februar in der neuen Wohnung u er darf erst seit 1 Woche raus. Kacke mir jetzt schon wieder auf deutsch gesagt in die Hosen… ich habe immer angst um ihn. Naja aufjedenfall wollte ich ihn immer Orten können u habe nun viel gelesen usw. Mit gps und so. Kann mir mal da jemand den unterschied erklären und wie die beiden funktionieren usw ☺😆 zumal was besser ist. Habe auch gehört man kann Der Katze ein GPS chip einpflanzen lassen oder so… stimmt das ? LG laura

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    1. Hallo Laura,
      das ist ja echt ein Hammer, was mit deinem Kater passiert ist. Gut, dass du ihn wieder bekommen hast…
      Also das mit dem GPS-Chip einpflanzen stimmt leider nicht. Da gibt es nur den „normalen“ Chip mit der Nummer.
      Soweit ist die Technik leider noch nicht 😦
      Zum Unterschied GPS und Peilsender steht bei „Übersicht der Peilsender“ schon einiges, aber ich fasse es noch mal zusammen 😉

      GPS-Sender:
      – Man sieht meist mit Hilfe einer App, wo die Katze gerade ist oder den ganzen Tag über war.
      – Meist wird ein Ortungsintervall eingestellt, wie häufig die Position ermittelt werden soll und die bekommt man dann immer aufs Smartphone/ den PC übertragen.
      – Das regelmäßige Orten und Übertragen kostet auch regelmäßig Geld. Daher hat man meist ein Abo, wo man dann jeden Monat ein paar € zahlen muss.
      – Dazu kostet das Ganze auch Akku. Ein GPS-Sender hält meist nur ein paar Tage, bis maximal 1 Woche.
      – GPS funktioniert nicht in Gebäuden, sondern nur unter freiem Himmel. Es gibt zwar Sender, die „behaupten“, dass sie auch drinnen funktionieren, die dort ermittelten Positionen sind aber meist seeeehr ungenau (und liegen dann auch mal 2 km „daneben“).
      – Auch unter freiem Himmel hat GPS eine gewisse Ungenauigkeit, mit so 5 Metern kann man eigentlich immer rechnen. Bei verlorenen Halsbändern kann es daher ohne zusätzliche Hilfen wie z.B. einen blinkenden oder piepsenden Sender sehr schwer werden, dieses mit dem Sender wieder zu finden.

      Peilsender:
      – Man hat ein Empfangsgerät, mit dem man aktiv auf die Suche gehen muss.
      – Wird die Katze vermisst, macht man sich damit auf dem Weg und sucht ein Signal. Sobald man dieses gefunden hat, zeigt einem das Empfangsgerät an, in welche Richtung (und wie weit entfernt) die Katze etwa ist. Man muss dann nur der Richtungsangabe folgen und wird direkt zur Katze gebracht.
      – Man hat nur den einmaligen Anschaffungspreis, aber keine laufenden Kosten.
      – Der Akku von Peilsendern hält meist mehrere Monate.
      – Peilsender funktionieren auch in Gebäuden (das Signal ist dann halt nur etwas schlechter und die Reichweite entsprechend nicht so gut, wie im freiem Feld).
      – Peilsender führen einem bis auf die letzten Zentimeter zum Sender (was gerade bei verlorenen Halsbändern sinnvoll ist). Auch hier gibt es Sender, die blinken und/oder piepsen, was das letzte Stück Suchen doch noch mal vereinfacht (der Miaufinder kann leider bisher nichts von beiden).

      Fazit:
      Ein GPS-Sender ist nett, wenn man mal wissen möchte, wo die Katze sich so rumtreibt. Für den „täglichen Gebrauch“ gibt es aber meiner Meinung nach keinen, der klein genug ist, das meinen Katern täglich zuzumuten. Dazu ist mir das Risiko zu groß, einen verlorenen Sender nicht wieder zu finden. Ich habe nun den Petpointer hier, aber der kann weder Blinken oder Piepsen. Wenn der verloren geht, kann man schnell Pech haben und den nie wieder finden. Den habe ich nur ein paar mal spaßeshalber zum „Spionieren“ vom Kater benutzt 😉
      Und da unser Großer ein „Einsperrkandidat“ ist, bringt ein GPS-Sender eh nicht viel.

      Daher bleibe ich persönlich erst mal bei Peilsendern. Man braucht nur alle paar Monate die Batterie wechseln, Gebäude und verlorene Halsbänder sind kein Problem.
      Auch wenn die Reichweite vom Miaufinder natürlich klasse ist, würde ich inzwischen aber fast den Girafus bevorzugen. Dieser hat zum einen keine Antenne und kann zudem eben Blinken und Piepsen.

      Kommt natürlich drauf an, wie groß das Revier von der Katze ist, welche Reichweite man dann „braucht“. 😉

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  8. Hallo!

    Wir haben zwei Kater von denen einer schon einmal 2 Wochen lang offenbar irgendwo eingesperrt war. Seit diesem Vorfall haben beide Halsbänder mit Sendern dran. Als erstes hatten wir den Loc8tor und waren eigentlich ganz zufrieden damit. Zumindest besser als gar nichts… Unseren zweiten Kater haben wir damit regelmäßig bei unserer direkten Nachbarin entweder im Haus oder im Nebengebäude geortet… Immer unabsichtlich eingesperrt…
    Als die Sender (4 waren dabei) nach fast 2 Jahren dann bis auf einen alle weg waren (1x vom Auto überfahren – zum Glück ohne Kater dran!) wollten wir nachbestellen, was aber leider nicht möglich war.
    Daraufhin bestellten wir das Cat Control – eine absolute Katastrophe! Innerhalb von 3 Monaten waren 3 Sender spurlos verschwunden!
    Jetzt suchen wir nach einem neuen Ortungssystem und liebäugeln schon sehr mit dem Miaufinder 2. Das einzige, was mich vom Bestellen bisher abhält, sind die Antenne und die Kommentare zur Funkalarmanlage. Wir bauen gerade ein Haus, das dann auch mit einer Funkalarmanlage ausgestattet sein wird. Da die Kommentare aber doch schon älter sind: Gibt es da vielleicht schon Verbesserungen?

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    1. Hallo Maria,
      bezüglich der Funkalarmanlagen-Probleme kann ich leider nichts zu sagen.
      Im Zweifel einfach ausprobieren, man kann das Gerät ja sonst wieder zurück schicken, falls es nicht geht. Im „schlimmsten Fall“ haben da aber alle Peilsender mehr oder weniger Probleme,.
      Alternativ vorher mal beim Hersteller nachfragen. Bei Facebook z.B. antwortet er meist sehr schnell. Die Sender haben ja alle eine etwas andere Frequenz, evtl. kann man dort gleich welche bekommen, die mit der zukünftigen Alarmanlage keine Probleme haben oder so.

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  9. Vielen Dank für die rasche Antwort! Ich werde den Hersteller mal anschreiben und nachfragen, wie das mit den Frequenzen ist!

    Und vielen Dank auch für die tolle Berichterstattung und die ausführlichen Tests! Das macht es mir etwas leichter so viel Geld für ein Ortungssystem auszugeben! 🙂

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  10. Hallo, ich freue mich sehr hier fündig geworden zu sein. Seit dem völlig plötzlichen Verschwinden unserer Katze vor einigen Wochen, stand fest, wenn sie wieder da ist, müssen wir uns was einfallen lassen.
    Dank der tollen detaillierten Berichte hier entschied ich mich dafür die Katze mit einem Peilsender zu „sichern“. Für GPS Sender ist die Maus außerdem einfach zu zierlich und klein. Also habe ich den Miaufinder bestellt, der leider bis wegen kompletten Ausverkauf eine Lieferzeit von einigen Wochen hatte, schwitz. Jetzt ist er endlich angekommen.
    Sofort ausgepackt und natürlich bei uns in der Wohnanlage erstmal getestet – Trockenübungen zum Umgang begreifen sozusagen.
    Hmmmm, meine Erwartungen sind erstmal bitter enttäuscht wenn ich ehrlich bin. Der Empfänger zeigt wirklich völligen Nonsens an. Ich wußte ja wo ich den Sender positioniert hatte: aus relativ geringer Entfernung (ca. 25-30 Meter) langsam im Kreis gedreht kam der maximal angezeigte Prozentwert von 60% mal aus der einen, mal aus 100 Grad anderer Richtig. Aus weiterer Distanz auf den Sender zubewegt nahm das Signal beim Gehen in die richtige Richtung massiv ab. Ein einziges Rumgeirre mit der ich im Ernstfall nicht wirklich hin und her rennen wollte. Und wenn der Sender in unserer Erdgeschosswohnung liegt ist komplett Sense. Ob ich Ein Montagsprodukt bekommen habe?
    Ich bin jedenfalls nicht wirklich weiter 😐
    Dabei schien mir das Gerät die Creme de la Creme zu sein.
    Was meint Ihr?
    Danke erstmal, Gruß Thomas

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    1. Hallo Thomas,
      bei den „letzten Metern“ hatte ich auch oft dieses „Hin- und Her-Rennen“, da scheint es bei allen Sendern mehr oder weniger Probleme zu geben, dass das Signal dann einfach zu stark ist. Den Sender auf weite Entfernung finden und das Gebiet eingrenzen klappte immer sehr fix, aber den Sender dann in diesem Bereich irgendwo im Gras zu finden hat bei mir auch immer etwas gedauert. Bei verlorenen Sendern ist das halt nervig, daher finde ich es auch praktisch, wenn der Sender eben piepsen kann, um das restliche Stück zu überbrücken.
      Und ich weiß auch, dass ich bei allen Sendern etwas brauchte, bis man ungefähr wusste, wie schnell man sich drehen bzw. bewegen kann, damit die Anzeige auch „hinterherkommt“.
      Aber dass das Signal abnimmt, wenn man in die „richtige“ Richtung geht, sollte natürlich eigentlich nicht sein.
      Ich würde sonst mal beim Hersteller direkt nachfragen…

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