Test Kaddz 2.0

Auch wenn die Wartezeit dieses Mal wirklich lang war, kommt nun tatsächlich der Test zum Kaddz 2.0.

Das Kaddz gibt es für 86,06 € zu kaufen.

Enthalten sind neben dem eigentlichen GPS-Sender zwei Akkus, zwei Halsbandriemen, das Ladegerät, die Bedienungsanleitung und 14 Tage Abo sind ebenfalls beim Kaufpreis mit dabei.

Die laufenden Kosten liegen je nach Laufzeit des Abos zwischen knapp 9 € und 10,50 € monatlich.

Das Halsband lässt sich von einem Halsumfang von knapp 20 bis 27 cm einstellen.

Trage-Comfort

Das Halsband soll laut Hersteller ca. 45 Gramm wiegen. Meine Waage kam interessanterweise auf ein Gewicht von 56-57 Gramm. Der Sender ist ca. 2,3 cm hoch, 2 cm tief und der feste Teil ist ca. 12 cm lang, gleiche Maße gelten für den Akku. Das doch recht hohe Gewicht ist somit zumindest relativ gut verteilt. Der elastische Halsbandriemen ist breiter als normale Halsbänder, aber etwas schmaler als z.B. beim Tractive Cat, welches inzwischen aber nur noch ohne Halsband angeboten wird. Auch der Sender an sich ist etwas schmaler.

Was beim Kaddz sehr auffällt ist die Tatsache, dass ein großer Teil des Systems eben komplett fest ist. Somit können die drei engsten Einstellungen am Halsband gar nicht genutzt werden. Diese hätte man also eigentlich auch weglassen können, denn auch solche ungenutzten Löcher können gegebenenfalls für ein Festhängen im Freien sorgen.

Erst ab dem viert-letzten Loch bekommt das Kaddz zumindest eine einigermaßen ovale Form. In dieser Einstellung wird es für eine Katze mit 3,5 kg vielleicht noch knapp tragbar sein.

Die Löcher dienen nur der Größen-Einstellung. Geöffnet wird das Halsband eigentlich über den Magnetverschluss auf der anderen Seite. Dieser soll bei einer Zugkraft von 3 kg aufgehen. Dies konnte ich bei meinem Öffnungstest auch bestätigen. Allerdings hat sich ungefähr genauso oft das Halsband auf der anderen Seite geöffnet. Hier könnte ich mir auch vorstellen, dass diese Löcher früher oder später ausgeleiert sein könnten. Daher ist es gut, dass zumindest gleich ein Reserve-Band dabei ist.

Das Öffnungsgewicht des Magnetverschlusses ließ sich nicht so leicht bestimmen. Denn je nach Winkel bzw. Zugrichtung öffnete dieser sich teilweise schon bei 0,4 kg bis zu den angegebenen 3 kg.

Am Halsband ist noch ein kleiner Gummiring, diesen kann man als zusätzliche Befestigung über den Verschluss schieben.

Mit diesem Gummiring ging das Halsband etwas später auf, erst so ab 0,8 kg bis 3,5 kg.

Der Magnetverschluss ist an sich wirklich eine großartige Idee, da es keine Probleme mit Verkantungen etc. geben kann wie bei herkömmlichen Halsbändern. Hier wäre es wünschenswert gewesen, dass man zumindest zwei verschiedene Magnetstärken erhält, um hier auch verschiedene Katzen-Größen bzw. -Gewichte zu berücksichtigen. Ob die Lösung mit dem Gummiring ein Ersatz sein kann, wird sich zeigen. Meine Magnetverschlussöffnungsversuche legen die Vermutung nahe, dass dies als Ersatz für verschiedene Magnetstärken nicht ausreichen wird. Für eine „Standard-Katze“ ist das Halsband soweit aber gut tragbar.

Beim Sender gibt es baulich bedingt eine Schwachstelle. Mir ist dieser einmal aus normaler Höhe heruntergefallen und sofort brach die Verbindung zwischen Sendergehäuse und dem Akkuanschluss. Hier soll wohl inzwischen ein besserer Kleber verwendet werden, dennoch scheint diese Stelle nicht die stabilste zu sein. Auch der Akku hatte nach der Testphase erhebliche Risse. Hier kann ich leider nicht mehr nachvollziehen, ob dies auch durch den Fall kam oder ob das mein Kater an dem Tag geschafft hat, wo er damit unterwegs war.

Hier hat mir das alte Kaddz definitiv besser gefallen, da das Material insgesamt etwas weicher war.

Installation und Bedienung

Die Installation des Kaddz ist relativ einfach und funktioniert problemlos über die App. Nachdem diese zunächst längere Zeit nur für Apples verfügbar war, ist sie inzwischen auch mit Android nutzbar.

Die Bedienung der App ist ebenfalls sehr einfach. Man gibt sein Heim-W-LAN an und sobald sich die Katze mit dem Sender im W-LAN-Bereich befindet, wird einem angezeigt, dass die Katze zuhause ist. Die Ortungsfrequenz lässt sich in drei verschiedenen Stufen einstellen. Hier ist es auch praktisch, dass weniger Ortungen stattfinden, wenn die Katze im Haus ist, um Akku zu sparen.

Wenn sich die Katze im WLAN Bereich befindet, wird dies wie auf dem Foto unten angezeigt. Hier muss man evtl. berücksichtigen, dass die Katze sich bei einem relativ guten W-LAN-Netz auch in einem Schuppen etc. in der Nähe des Hauses befinden kann und dennoch eben als im Haus befindlich angezeigt wird.

Die Anzeige, wann die Katze sich im W-LAN-Bereich befindet funktionierte bei meinem ersten Testgerät sehr gut, bei einem weiteren Testgerät, das ich später zur Verfügung hatte, klappte diese Funktion jedoch gar nicht. Ich konnte zwar mein W-LAN auswählen, aber der Sender wurde mir nie als „zuhause“ angezeigt, auch wenn er sich im Haus befand.

Zudem lässt sich eine Suchfunktion aktivieren, bei der ca. alle 20 Sekunden eine Ortung stattfindet. Diese Suchfunktion muss nach ca. 10 min erneut manuell aktiviert werden wenn die Katze bis dahin nicht gefunden wurde. Bis diese aktiviert ist, kann es je nach eingestellter Datenfrequenz allerdings 15 bis 20 Minuten dauern. Zusätzlich lassen sich ein Blinklicht und ein Ton aktivieren, um z.B. ein verlorenes Halsband besser finden zu können. Auch hier dauern das Aktivieren bzw. Ausschalten einige Zeit. Hierbei hat sich das Kaddz auch einmal aufgehängt und das Blinken ist gar nicht mehr ausgegangen. In dem Fall war ich froh, dass es nur das Blinklicht war und nicht der Ton. Auch beim Aktivieren des Suchmodus hatte sich der Sender einmal aufgehängt. Wir hatten dann versucht, durch Trennen des Akkus vom Sender einen Neustart zu erzwingen. Dies hatte lediglich zur Folge, dass dann gar nichts mehr ging und das Kaddz vom Hersteller komplett zurückgesetzt werden musste. Das Blinken hatte ich aber zum Glück mit mehrmaligem raus und wieder reindrehen des Akkus dann doch irgendwann ausbekommen.

Hier sieht man, dass das Licht an ist, obwohl dieses laut App eigentlich schon deaktiviert wurde.

Bei meinem zweiten Testgerät hatte ich dann das Problem, dass ich weder Blinklicht noch Ton aktivieren konnte. Auch die Aktivierung des Suchmodus funktionierte hier nicht zuverlässig. Laut Aussage des Herstellers wurde hier jedoch inzwischen optimiert und es wurde die Aktivierungszeit für die Suchfunktion verkürzt. Hierdurch soll es nicht mehr zu einem Befehlsstau kommen, wenn man wiederholt den Aktivierungsbefehl eingibt, bevor die Funktion aktiv ist.

Sowohl das Blinken als auch der Signalton sind sehr gut zu sehen bzw. hören. Den Ton hört man teilweise in gut 25 Metern Entfernung noch.

Man kann sich in den Einstellungen die „Spur“ anzeigen lassen, bei der die letzten (theoretisch) 10 Positionen mit Uhrzeit angezeigt werden. Teilweise hatte ich hier aber auch mehr Positionen. Dazu gibt es die „interessanten Pfade“, hier bekommt man dann von bestimmten Tagen die zurückgelegte Strecke angezeigt. Darüber hinaus kann man auch beim Kaddz eine Heimzone einrichten und sich benachrichtigen lassen, wenn die Katze diesen Bereich verlässt.

Hier befand sich der Sender im Haus, hat aber dennoch erst nach einer Stunde (anstatt der angegeben 15 Minuten) eine Position ermittelt. Dies finde ich in dem Fall zwar okay, da so noch etwas mehr Akku gespart wird, entspricht aber eben nicht dem angegebenen Intervall.

Man kann sich zudem das Revier anzeigen lassen, dies war hier jedoch nicht aussagekräftig, da der Sender vorher bereits in einem anderen Gebiet in Deutschland verwendet wurde. Hier wäre es sehr praktisch, wenn man diese Option zurücksetzen könnte. Prinzipiell ist diese Option natürlich sehr interessant, aber auch bei einem Umzug wäre es ja sinnvoll, wenn dann nur noch das aktuelle Revier angezeigt wird. Anbei ein Bild von einem Teil des „Riesen-Reviers“.

Insgesamt finde ich die Anzeige des Positionsverlaufes teilweise nicht ganz glücklich gelungen. Auch die Anzeige der Spur hat teilweise gar nicht funktioniert und er zeigte stundenlang oder plötzlich auch mal ne ganz andere Zeit an, wo sich der Sender sicher nicht an der Position befunden hat. Hier war ich zum Beispiel definitiv nicht nachts um 01:00.

Ich finde es immer sehr praktisch, wenn man sich ein bestimmtes Zeitfenster auswählen kann oder zumindest so etwas wie „Positionen der letzten 24 Stunden“ oder ähnliches. Denn wenn man nicht ständig aufs Handy guckt und die Tour der Katze nicht zufällig als „interessanter Pfad“ gespeichert wurde, weiß man eben nicht, wo die Katze den ganzen Tag war, sondern sieht im Zweifel eben nur die Positionen der letzte Stunde.

Genauigkeit

Beim Kaddz gab es keine großen Unterschiede, ob „normal“ geortet wurde oder sich der Sender im Such-Modus befand. Die gelben Kreuze bzw. Linien zeigen jeweils die tatsächliche Position des Senders.

Liegt der Sender draußen unter freiem Himmel ist die Genauigkeit relativ gut, hier gab es meist viele Treffer, die der genauen Position entsprachen, viele weitere Punkte waren im Umkreis von 10 Metern, vereinzelt auch mal 20 Meter. Da man auf diese Entfernung aber auch das akustische Signal noch gut hören kann, sollte es kein Problem darstellen, einen verlorenen Sender zu finden.

Auch im Suchmodus waren die Abweichungen gering (hier hatte ich den Sender nur kurz an), die Positionen befanden sich alle im Umkreis von 5 bis 10 Metern.

In Bewegung unter freiem Himmel stimmten die Positionen sehr gut überein. Hier gab es ebenfalls nur geringe Abweichungen von maximal 5 Metern.

Die Genauigkeit im Auto bei der Fahrt war teilweise sehr gut, teilweise gab es auch hier Abweichungen bis zu 30 Metern

Die Genauigkeit im stehenden Auto war ebenfalls teilweise ganz gut und teilweise eher schlecht.

Mal gab es in der gezeigten Spur nur Abweichungen von 5 bis 10 Metern.

Wenn bei einem „interessantem Pfad“ dann mal mehr Positionen zu sehen waren, sah man aber, dass die Unterschiede teilweise doch größer waren und es Abweichungen bis zu 50 Metern gab.

Hier lag der Sender eigentlich die ganze Zeit im Auto (gelbes Kreuz), zwischendurch wurde dann aber auch eine Zeit lang eine Position im Gebäude angezeigt:

Auch draußen gab es teilweise mal größere Abweichungen. Hier habe ich mich jeweils immer in dem „gelben“ Bereich aufgehalten, war dort teilweise auch immer mal im Gebäude, aber eben zwischendurch auch unter freiem Himmel. Der Handy-Empfang ist dort tatsächlich auch nicht der beste. Ich hatte dort aber eigentlich nie auch nur eine Position angezeigt bekommen, die der tatsächlichen entsprach. Die Abweichungen betrugen hier teilweise 140 Meter. Es fällt auf, dass hier häufig Positionen bei dem nah liegenden Haus angezeigt werden.

Bei dem ersten Test war die Aussage von Kaddz, dass das Gerät „verwirrt“ war, da ich von zuhause zu diesem Standort mit dem Auto gefahren bin und die Heimzone nicht richtig verlassen wurde. Dadurch wurden den Tag über nur W-LAN-Positionen empfangen hat, weshalb es keine zuverlässige Pfad-Aufzeichnung gab.

Prinzipiell soll es jedoch kein Problem mit Autofahren oder schnellem Bewegen des Senders beim Verlassen der Heimzone geben, dies kann ja auch der Fall sein, wenn eine Katze versehentlich in ein Auto steigt. Auch sonst gab es bei mir keine Probleme, bei der Fahrt Positionen aufzuzeichnen.

Auch bei meinem zweiten Test-Sender bestätigte sich jedoch das Phänomen, dass an diesem Ort immer die Position bei dem einen Haus angezeigt wurde, obwohl ich eigentlich weit davon entfernt war. Da ich bei diesem Gerät aber ja gar keine Heimzone einrichten konnte, lässt sich dies hier nicht auf ein fehlerhaftes Verlassen der Heimzone zurück führen. Dazu hatte ich auch einmal extra das Gerät erst dort gestartet, um sicher zu sein, dass eben nicht eventuell das Heim-W-LAN ein Problem sein kann. Ich vermute, dass in dem Bereich, wo ich mich eigentlich aufgehalten habe, aus welchen Gründen auch immer kein gutes GPS-Signal empfangen wurde und der Sender deswegen auf das nächstbeste W-LAN zurück gegriffen hat.

Auch an anderen Orten, an denen insgesamt auch ein eher schlechter Handy-Empfang vorhanden ist, wurde teilweise gar keine „richtige“ Position angezeigt. An anderen Tagen kam es hingegen ganz gut hin. Mal stimmten die Positionen wirklich bis auf wenige Meter, mal waren es an die 100 Meter Unterschied:

In einem anderen Gebiet stimmten die Positionen draußen dann wieder sehr gut. Hier befand ich mich auch teilweise in Gebäuden, die oft auch relativ gut angezeigt wurden. Das Kreuz kennzeichnet das (in dem Fall relativ massive) Gebäude, wo sich der Sender längere Zeit im Inneren befand, hier wurden die Positionen dagegen etwas verschoben und ca. 30 Meter daneben angezeigt.

In einem anderen Gebäude wurden auch mal gute Positionen angezeigt (Abweichung ca. 30 Meter), ein anderes Mal wurde den ganzen Tag die letzte Position angezeigt, wo ich mein Auto geparkt hatte (über 200 Meter entfernt). Den Sender hatte ich aber mit ins Gebäude genommen. Da hatte das Gerät dann gar keine Ortungen im Gebäude gemacht.

Was bei der Anzeige der „interessanten Pfade“ auffiel, war, dass oftmals dann, wenn der Sender sich im Gebäude befand oder einfach so kein GPS-Signal empfangen wurde, immer wieder aufs Neue eine Position mitten im Meer vor der afrikanischen Küste angezeigt wurde. Diese wurde auch immer ganz normal als „Spur“ angezeigt, wodurch sich die vielen „Quer-Linien“ ergeben. Ich weiß nicht, warum der Sender ausgerechnet diese Position immer wieder anzeigte, die ganzen zusätzlichen unplausiblen Linien haben dann natürlich nichts mit dem eigentlichen Revier zu tun. Hier wäre es definitiv schöner, wenn er einfach „keine Position“ anzeigen würde oder dergleichen.

Akku-Laufzeit

Die Akku-Laufzeit ist mit bis zu 4 Tagen angegeben. Bei Verwendung des Batteriesparmodus ist dies wahrscheinlich auch zu erreichen. Für den normalen Gebrauch hatte ich jetzt immer die hohe Frequenz verwendet. Hier reicht der Akku im Schnitt 1,5 Tage. Je nachdem, wie lange der Sender im Haus lag oder auch, ob ich zwischendurch mal den Suchmodus anhatte, schwankte die Laufzeit zwischen 1 und 2 Tagen. Ein großes Problem scheint es noch bei der Akku-Anzeige zu geben. Denn diese kommt oftmals nicht hinterher. Ich hatte es mehrmals, dass noch 30 % angezeigt wurden und kurz danach der Akku komplett leer war. Auch hatte ich es mehrmals, dass die Anzeige anfangs runter ging, dann auch mal bei 70 oder 80 % war und nach einmal den selben Akku raus und wieder rein drehen wurde dann plötzlich wieder 100 % angezeigt. Hier empfiehlt es sich auf jeden Fall, den Akku lieber etwas früher zu wechseln. Im Set ist ein Ersatzakku enthalten, der auch absolut nötig ist, da das Aufladen ca. 10 Stunden dauert. Dies ist wohl sehr schonend für den Akku. Man muss aber eben auch immer mit einplanen, dass man den Ersatzakku immer fertig geladen hat. 

Kosten

Der Preis für das Kaddz ist mit 86,06 € verhältnismäßig günstig in der Anschaffung. Die Abo-Kosten sind dagegen mit knapp 9,00 bis 10,50 € im Monat ziemlich hoch.

Rücknahme und Service

Da ich das erste Test-Gerät nur von einem Bekannten geliehen bekommen habe, kann ich über die Rücknahme nichts sagen. Während der ersten Test-Phase war der Service immerhin so gut, dass der Sender zwischenzeitlich zurückgesetzt wurde, damit wir ihn überhaupt weiter benutzen konnten.

Fazit

Dafür, dass man wirklich lange auf das Kaddz 2 gewartet hat, habe ich mir ehrlicherweise mehr erhofft. Die Genauigkeit ist im Großen und Ganzen ganz gut, die Akku-Laufzeit mit etwa 1,5 bis 2 Tagen ist auch in Ordnung. Unter Beachtung des vergleichsweise hohen Gewichts des Kaddz-Senders hätte man aber eigentlich mit einer längeren Laufzeit gerechnet. Das gut sichtbare Blinken und den gut hörbaren Signalton finde ich gut, beides sollte man aber vielleicht nicht unbedingt dann betätigen, wenn der Sender noch an der Katze ist oder dieses zumindest vorher mit ihr üben. Zum Finden eines verlorenen Halsbandes draußen ist es aber gut geeignet. Allerdings gibt es mit der App (sofern diese dann auch irgendwann für Android funktioniert) noch einige Probleme. So wie die teilweise fehlerhafte Akku-Anzeige, die unplausiblen Uhrzeiten bei der Spur, fehlende Möglichkeiten, sich bestimmte Zeiträume anzusehen oder das Revier zurück zu setzen oder die immer wieder angezeigte Position im Atlantik. Auch das Aktivieren des Suchmodus, sowie der Signale, könnte gerne schneller von statten gehen und dann auch zuverlässig wieder auszuschalten sein.

Der verwendete Magnetverschluss ist prinzipiell großartig, allerdings hätte ich mir hier wirklich mehr Möglichkeiten erhofft, wie z.B. zumindest zwei verschiedene Stärken. Dazu kommt das etwas anfällige Gehäuse des Senders, sowie die „unnötigen“ Lochungen bei den engeren Einstellungen des Halsbandes. Hier wäre meiner Meinung nach noch Nachbesserungspotential.

Insgesamt ist das Kaddz 2 sicher soweit okay und für den normalen Gebrauch bzw. um das Revier auszukundschaften, auch ganz gut geeignet. Für die Katze ist der Sender relativ angenehm zu tragen und durch die Heatmap, das Revier und die interessanten Pfade bekommt man auch einen guten Überblick über das Revier der Katze. Die Genauigkeit ist aber je nach Signalstärke auch draußen mal nicht sehr zutreffend und im Gebäude auch mal relativ gut, mal sehr schlecht. Dessen sollte man sich bei der Benutzung eben bewusst sein.

4 Kommentare zu „Test Kaddz 2.0

  1. Hallo schwarzekater 🙂
    Wir sind auf der suche nach einen Peilsender für unsere Katze und haben das Problem, dass die meisten schlecht bewertet sind. Nun haben wir mal in deinen Blig die Beiträge durvhgelesen und sich immer noch etwas unschlüssig…. Wir wohnen in der Stadt und da wir hier ausschließlich Verkehrsberuhigte Bereiche haben, können wir die Katze gefahrenlos rauslassen… Die Gefahren sind jedoch die Keller und Garagen und brauchen einen Sender, damit wir die Katze wieder finden, falls sie eingesperrt wird. Könnten Sie uns einen empfehlen der hierfür geeignet ist? Preis Leistung wäre uns egal, hauptsache das ding hilft uns die Katze im Notfall wieder zu finden. Grüße Jonas 🙂

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    1. Hallo, könne Sie ungefähr abschätzen, wie groß das Revier etwa ist? Der Miaufinder 2 ist für mich meist die beste Option, funktioniert sehr zuverlässig, lässt sich einfach bedienen und hat eine ganz gute Reichweite. Bei einem eher kleinen Revier käme auch der Girafus in Frage, hier hat man dann noch die sehr praktischen Blink- und Signalton-Funktionen.
      Bei einem ganz großen Revier kann man dann auch in den Wichman investieren. Hier braucht die Bedienung der Antenne allerdings etwas mehr Übung.

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      1. Hi!
        Danke fur die schnelle Antwort 🙂 Das Revier sollte nicht allzuweit sein, vielleicht 400-500 Meter, schon hoch geschätzt. Geht da viel mehr um Empfangbarkeit wenn sie 4-5 Häuser weiter in der Garage eingesperrt ist, oder sie durch Stadtlärm doch mal erschreckt und paar Meter weiter wegläuft und sich irgendwo verkriecht. Da wir in einer Erdgeschoss wohnung mit Garten leben, kommz der Wichmann vermutlich weniger in Frage, da wir die Antenne nicht gut anbringen können, sifern ich das Prinzip verstanden habe. Preislich wäre es für uns aber an sich egal. Wenn Sie sagen dass der Wichmann durchaus nochmal deutlich besser ist, holen wir diesen, ansonsten den Miaufinder. Der Miaufinder 2 ist ja schon älter. gibt es da mittlwerweile Nachfolger? Falls sie möchten können Sie gerne zu beiden Peilsender uns einen Reflink zukommen lassen 🙂

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  2. Bei dem Revier wäre der Miaufinder wohl durchaus ausreichend. Die Antenne vom Wichmann nutzt man in erster Linie, um die Katze damit zu peilen, trägt sie also beim Suchen mit sich herum. Da sind die kleineren Empfangsgeräte von den anderen beiden Sendern einfach etwas handlicher. Von einem Nachfolger vom Maiufinder 2 weiß ich nichts, aber auch das aktuelle Modell ist wirklich zuverlässig und tatsächlich auch der Peilsender, den ich gelegentlich auch nutze. 🙂

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