Test Tractive Cat

Nun kommt endlich der Test zu dem neuen Tractive Cat.

Dieser ist direkt über Tractive für 49,99 € zu erwerben.

https://tractive.com/de/pd/gps-tracker-cat

Neben dem GPS-Halsband ist ein Ladekabel und die Bedienungsanleitung enthalten. Man kann wohl auch separat noch Wechsel-Akkus kaufen.

Die laufenden Kosten liegen zwischen 3,75 € und 4,99 € für den Basis-Tarif und zwischen 4,16 € und 4,99 € für das Premium-Abo, abhängig jeweils von der gewählten Laufzeit.

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Das GPS-Halsband lässt sich individuell verstellen von einem Umfang von 19 bis 30 cm.

 

Trage-Komfort

Das komplette GPS-Halsband wiegt 50 Gramm. Der Sender ist ca. 3 cm breit und 1,5 cm tief. Das Halsband an sich ist 2 cm breit. Die Länge, über die der Sender an sich integriert ist, beträgt ca. 7 cm.

Der Sender ist somit zwar recht schwer, aber das Gewicht ist ganz gut über das komplette Halsband verteilt. Auch der Teil vom Halsband, an dem sich kein „Sender“ befindet, ist allerdings relativ breit.

Hier mal ein Vergleich mit einem herkömmlichen Katzenhalsband:

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Das Tractive Cat ist etwas schmaler und weniger tief als der Sender Tractive 2:

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Im Vergleich mit beispielsweise dem Wichmann-Peilsender wirkt das GPS-Halsband natürlich recht klobig:

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Trotz des insgesamt eher breiten Halsbandes hat mein Großer den Tractive Cat ganz gut akzeptiert:

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Nach dem Einstellen des Umfangs, kann man das Halsband auch nur noch über den Magnetverschluss öffnen und schließen.

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Der Magnetverschluss wird durch zwei Stifte, die sich in das andere Ende stecken lassen, unterstützt.

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Hier habe ich wieder meinen „Öffnungs-Gewicht“-Versuch gemacht. Bei den ersten zehn Versuchen variierte das Gewicht zwischen 2,4 und 4,8 kg. Durch das häufige Öffnen und Schließen hatte ich das Gefühl, dass sich die Seite mit den Löchern minimal verformt hatte. Bei den nächsten 10 Versuchen musste ich dann immer mehr Gewicht aufbringen und kam auf einen Schnitt von 4,6 kg. Dies ist für eine „normalgewichtige Durchschnittskatze“ natürlich deutlich zu viel. Ich hatte diesbezüglich schon Kontakt mit Tractive und diese Rückmeldung kam inzwischen schon von mehreren Nutzern, dass der Verschluss eben etwas zu schwer aufgeht. Sie arbeiten bereits an einer Lösung, von daher bin ich gespannt, ob es bald eine leichter-aufgehende Variante gibt.

Im Idealfall könnte man das Gewicht natürlich individuell einstellen. Wenn das Halsband in Zukunft leichter aufgeht, kommen im Gegenzug dann vermutlich wieder Beschwerden von Besitzern mit großen und schweren Katzen, dass der Verschluss „zu“ leicht aufgeht.

 

Installation und Bedienung

Die Installation ist wie auch bei den anderen Tractive-Geräten sehr einfach und sowohl über PC, als auch das Smartphone möglich.

Zur Installation muss man die Nummer vom Sender eingeben und sein gewünschtes Abo kaufen. Man kann bei dem Basis-Abo das Zahlintervall monatlich, jährlich oder 2-jährlich auswählen. Das Abo verlängert sich automatisch, wenn man nicht widerruft.

Sowohl in der App als auch am PC kann man zwischen Karten- oder Satelliten-Ansicht wählen.

Es lässt sich auch hier eine Save-Zone einstellen. Des weiteren kann man den Sender auf Kommando leuchten oder piepsen lassen. Das Licht ist allerdings verhältnismäßig klein und auch das Piepsen ist eher leise. Man hört es bei genauem Hinhören ca. 7 Meter weit.

 

Die Bedienung der App ist identisch mit den anderen Tractive-Sendern:

Die aktuelle Position wird jeweils mit einem Radius angezeigt, der die jeweilige „Ungenauigkeit“ der Position anzeigt.

Lässt man sich in der App die Infos anzeigen, steht dort auch noch mal der Radius in Metern.

Auch der ungefähre Akkustand wird einem angezeigt.

Der Zoom am PC ist auch hier schlechter als in der App:

pc-zoom.jpg

Draußen 5

Bei beiden lassen sich die Positionen der letzten 24 Stunden anzeigen. Die jeweiligen Zeiten, wann eine Position ermittelt wurde sind jedoch beim Basis-Paket nicht ersichtlich. Beim Premium-Paket geht dies, ebenso wie ein unbegrenzter Positionsverlauf.

Das Ortungsintervall richtet sich automatisch danach, ob sich der Sender bewegt oder nicht. Ist der Sender in Bewegung, wird alle paar Minuten die Position ermittelt, bewegt sich der Sender nicht, etwa alle Stunde. Zusätzlich lässt sich das Live-Tracking aktivieren, hier wird dann alle paar Sekunden eine Position ermittelt.

 

Genauigkeit

Die Genauigkeit wie sonst auch draußen, im Auto und im Gebäude.

Wie auch beim Tractive 2 ist die Genauigkeit im Live-Tracking besser als im Normal-Betrieb.

Hier einmal eine Position während der Fahrt im normalen Modus mit einer Abweichung von über 500 Metern (gelbe Linie entspricht der tatsächlichen Strecke)

Auto Fahrt normal

Und hier Positionen mit dem Live-Tracking. Die ermittelten Positionen liegen fast alle genau auf der Straße mit Abweichungen von nur wenigen Metern.

Auto Fahrt Live    Auto Fahrt live 2

 

Auch im parkenden Auto gab es teilweise sehr starke Abweichungen (hier auch im Live-Tracking). Diese betragen teilweise bis zu ca. 40 – 60 Metern. Das gelbe Kreuz markiert jeweils den tatsächlichen Standort.

Auto Stand 2      Auto Stand

 

Die Genauigkeit draußen war auch hier wieder stark abhängig davon, ob sich der Sender im Normalbetrieb oder Live-Tracking befand. Im normalen Betrieb gab es meist Abweichungen von 50 bis 80 Metern. Die orangen Linien zeigen jeweils die tatsächlich gelaufene Strecke. Ich hatte den Sender hier allerdings meist in der Jackentasche.

Draußen 2

Draußen 4    Draußen

 

Im Live-Tracking werden die tatsächlich gelaufenen Strecken oder Standorte dagegen meist sehr gut getroffen und die Abweichungen liegen nur bei wenigen Metern.

Draußen 3    Draußen 5

 

Bei der Genauigkeit im Haus war ich teilweise wirklich angetan, aber oftmals wurde auch gar kein Signal empfangen.

Dort wurde dann nur angezeigt, dass der Sender nicht erreichbar ist. Oftmals reichte es dann auch, den Sender einmal aus und wieder anzuschalten und dann konnte er auch problemlos aus dem Haus wieder senden. Dies bringt einem leider nur gar nichts, wenn die Katze mal irgendwo eingesperrt ist:

Screenshot_20181005-212044_Tractive GPS

Hier befand sich der Sender jeweils im Haus. Mal wurden tatsächlich nur Positionen genau dort angezeigt, mal aber auch an benachbarten Gebäuden mit Abweichungen bis 20 Metern.

Haus     Haus 3

Teilweise gab es dann auch wieder Ausreißer, die bis zu über 100 Metern entfernt waren.

Haus 2

 

Einmal war ich relativ begeistert, weil der Sender relativ gute Positionen neben dem Haus anzeigte. Später bemerkte ich dann, dass ich den Sender gar nicht im Haus hatte, sondern ihn im Auto vergessen hatte. Und das stand in unserem wirklich gut isoliertem ehemaligen Kühlraum. Da habe ich wirklich nicht schlecht gestaunt, dass der Sender dort Positionen ermitteln konnte.

Kühlraum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was die Genauigkeit angeht, fällt es mit schwer, ein Fazit zu ziehen. Im Normal-Betrieb ist diese wirklich nicht allzu gut, im Live-Tracking dagegen schon besser. Teilweise werden in gut isolierten Gebäuden gute Positionen gefunden, dann schafft er es stundenlang im „Leichtbau-Haus“ gar nichts zu senden. Um einen groben Überblick über das Revier der Katze zu bekommen, reicht es schon aus. Für das Finden einer verschwundenen Katze oder Halsband braucht man definitiv das Live-Tracking und den Signalton.

 

Akku-Laufzeit

Die Laufzeit ist mit 2-5 Tagen angegeben. Diese ist natürlich davon abhängig, wieviel sich die Katze bewegt. Ich kam im Schnitt auch mit einigen Live-Trackings zwischendurch meist so auf 2-3 Tage. Dies finde ich durchaus okay und durch die Möglichkeit des wechselbaren Akkus, kann man diesen direkt austauschen und muss die Katze nicht während des Ladens im Haus halten. Hier hat sich Tractive im Vergleich mit den bisherigen Sendern sehr verbessert.

 

Kosten

Das Tractive Cat ist mit knapp 50 € extrem günstig. Auch die laufenden kosten mit ab 3,75 € sind nach wie vor vergleichsweise billig. Hier gibt es also einen großen Pluspunkt für den Sender.

 

Rücknahme und Service

Eine Rücknahme ist problemlos möglich, man muss allerdings den Rückversand selber zahlen. Ich hatte Tractive angeschrieben, wie es mit der Rücknahme aussieht und gleichzeitig meine Bedenken geäußert. Es kam schnell eine ausführliche Antwort und da ich „nicht zufrieden“ war, bekam ich sofort die Kosten für den Sender und auch das Monatsabo zurück erstattet. Auch hier demnach ein großes Lob an den Service.

 

Fazit

Bei dem Fazit für den Tractive Cat tue ich mich wirklich schwer. Ich schwankte beim Testen die ganze Zeit zwischen „positiv überrascht“ bis zu „sehr enttäuscht“.

Der Sender ist halt relativ schwer und der Magnetverschluss aktuell nur bedingt brauchbar. Dafür lässt sich der Sender aber ganz gut tragen. Die geringen Kosten sind nur schwer zu toppen und auch die Akku-Laufzeit und der wechselbare Akku sind durchaus gut. Auch das Blinken und Piepsen ist okay und die automatische Ortungsfrequenz finde ich immer sehr praktisch. Dagegen steht dann wieder die teilweise wirklich sehr schlechte Genauigkeit im Normal-Betrieb und die zwischenzeitlichen „Aussetzer“, die sich nur durch Neustart beheben ließen.

Um einfach gelegentlich das Revier der Katze auszuspionieren, reicht der Tractive Cat durchaus aus. Allerdings sollte im Bereich des Magnetverschlusses definitiv noch optimiert werden.

 

Ich bekomme demnächst vermutlich die Gelegenheit, das neue Kaddz zu testen, da bin ich auf jeden Fall auch schon gespannt, wie es sich im Vergleich mit Tractive Cat macht. 😉

 

 

 

 

 

 

 

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25 Kommentare zu „Test Tractive Cat

  1. Grosses Danke für den , wieder einmal , tollen und ausführlichen Testbericht.Entschlussfreudiger hat er mich durch die teilweise Ungenauigkeit des Senders nicht gemacht.Ich habe Glück , dass ich noch etwas Zeit habe bis unser Rowdy alt genug ist , um raus zu gehen.Bei mir sind in 18 Monaten 2 schwarze Katzen spurlos verschwunden – es gibt einige bunte Katzen in der Nachbarschaft , welche seit Jahren unbehelligt draussen rumstromern – nur die Schwarzen verschwinden.Um zu sehen , wo mein neues Lackfellchen sein Revier hat und bei einem Verschwinden den letzten Standort zu lokalisieren , bin ich auf der Suche nach einem passenden Gerät.Bin schon auf den nächsten Test gespannt.LG , Bine

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  2. Hallo,
    danke für den Testbericht. Du schreibst, das Licht sei klein. Die Frage ist eher, wie hell das Licht ist und wo es montiert ist. Aus den Bildern werde ich nicht ganz schlau. Kann es sein, dass das Halsband bei Verlust ggf. auf der LED liegen wird (seitliche Montage) und somit selbst im Dunkeln kaum im hohen Gras oder in einer Hecke zu sehen sein wird? Bei Kaddz war die LED extrem hell und blinkte, das war selbst im tiefen Gebüsch sehr gut zu erkennen.
    VG Wolfgang

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    1. Das Licht ist vorne am Sender integriert. Auf den normalen Bildern sieht man das auch nicht, da es halt eher unterhalb ist. Anbei mal ein Bild, wo man es vielleicht etwas besser erahnen kann. Das Halsband kann natürlich auch genau drauf landen, aber es wird wahrscheinlich doch eher auf der Seite landen und dann müsste man das Licht sehen können. So richtig stark hell ist es aber leider auch nicht.

      [url=https://abload.de/image.php?img=20181009_193401csdn2.jpg][img]https://abload.de/img/20181009_193401csdn2.jpg[/img][/url]

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      1. OK, vielen Dank für das Bild. In der Tat etwas schwach. Besser als nichts, aber kaum geeignet die Umgebung zu erhellen und vom Betrachter abgewandt, z.B. im Knick, wohl auch kaum zu erkennen. Schade. Was für eine Funktion hat der „Gnubbel“ an der einen Seite? Ich dachte erst, dass das die LED sein könnte …

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  3. Hallo! Vielen, vielen Dank für die tollen Testberichte. Wir sind mit unseren beiden Wohnungskatzen endlich in eine ländlichere Gegend gezogen und wollen die beiden nach 5 Jahren Wohnungsleben nun rauslassen. In der Nachbarschaft gibt es allerdings einige Hunde und ich mache mir etwas Sorgen, dass die beiden quer durch alle Gärten gejagt werden und dann nicht zurückfinden. Sie sind außerdem sehr zutraulich und würden auch in jedes andere Haus hineinlaufen. Daher würde ich die beiden gerne mit einen GPS Sender ausstatten. Die zwei sind relativ groß (Heilige Birma), aber trotzdem bin ich total unsicher, welchen GPS Sender ich jetzt am besten kaufen soll. Hast du eine Kaufempfehlung für mich? Herzlichen Dank und liebe Grüße aus Ratingen.

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    1. Für den Alltag empfehle ich nach wie vor eher weniger GPS-Sender als Peilsender. Falls es unbedingt GPS sein soll, war der Tractive 2 mein Favorit, den gibt es aber eben leider nicht mehr. Wenn es größere Katzen sind und das Auslösegewicht ausreicht, könnte für euch auch das neue Tractive Cat interessant sein. Oder ihr wartet auf das neue Kaddz. Alternativ mag ich nach wie vor den Petpointer sehr gerne, hier sollte man dann allerdings zusätzlich einen Peilsender am Halsband befestigen, damit man diesen bei Verlust auch wieder findet.

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      1. Hallo,
        auch von mir an dieser Stelle ein großes Lob!!!
        Aus aktuellem Anlass sind wir auch auf der Suche nach einem Sender für unseren kleinen Vagabund.
        Ich habe gelesen dass der Hersteller von Petpointer Konkurs gemeldet hat. Nichts scheint mehr zu gehen.
        Die Käufer sind sehr enttäuscht.
        Jetzt bitte ich dich um eine Einschätzung: Unser Kater ist ursprünglich von der Straße und war jetzt schon 2 mal ausgebüxt…einmal 14 Tage, jetzt wieder 3 Tage… da wir nervlich auf dem Zahnfleisch gehen, muß jetzt eine Lösung her… Anhand der Fundorte hat er einen Radius von gut 1-1,3 km! Ein Halsband ist er bislang nicht gewohnt. Alleine das wird denke ich eine Herausforderung. Kannst du mir bitte einen Tipp geben? Ich denke aufgrund des Radius kommen wir an GPS nicht vorbei, oder?
        Ich bin über jeden Tipp sehr dankbar!
        LG
        Yvonne

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      2. Hallo,

        je nach „Gelände“ würde auch ein Peilsender funktionieren. Für den Wichmann wäre die von 1,3 km Reichweite ja kein Problem.
        Bei viel freier Fläche und wenn man ungefähr weiß wo er unterwegs ist, vielleicht auch noch der Miaufinder mit etwas mehr „suchen im Vorwege“.
        Ansonsten ist bei GPS aktuell tatsächlich Tractive noch am empfehlenswertesten. Weenect ist von den Maßen ähnlich wie der Petpointer, die haben aber wegen der Mikrofon-Funktion aktuell Probleme mit der Bundesnetzagentur.
        Oder halt warten bis Kaddz dann irgendwann lieferbar ist… Da finde ich die laufenden Kosten aber echt happig…

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    2. Hallo Daniela, bei großen Katzen empfiehlt sich evt. wirklich die Doppelstrategie, zumal ein GPS Halsband verloren gehen kann, wenn die Katze es an einem Ort verliert, an dem GPS und GSM/LTE nicht funktionieren. Allerdings finde ich GPS ansonsten viel komfortabler, weil man auf einer Google Maps Karte auf dem Smartphone den Standort der Katze unmittelbar angezeigt bekommt. Aber eben nur, wenn die Mobilfunkabdeckung ausreicht und GPS Empfang gegeben ist. Ich habe mehrere Jahre erfolgreich Kaddz verwendet, was zur Zeit aber nicht erhältlich ist und die zweite Generation lässt auf sich warten. Deshalb würde ich zur Zeit auch zu Tractive Cat tendieren, zumal das preislich auch attraktiv ist. Bleibt die Frage, wie man den Peilsender gut und sicher am Halsband des Tractive Cat befestigen kann. Von zwei Halsbändern würde ich abraten.

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  4. Vielen Dank für die Empfehlung! Dann werde ich mich wohl auch nochmal mit den Peilsendern auseinandersetzen. Mit welchem bist du da am zufriedensten? Bin wirklich sehr froh deinen Blog gefunden zu haben :).

    Lieben Gruß

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    1. Favoriten bei den Peilsendern sind Girafus und Miaufinder. Miaufinder hat eine bessere Reichweite und läuft etwas zuverlässiger, dafür ist der ne Ecke teurer und kann nicht blinken oder piepsen. Girafus hatte bei mir manchmal eben Aussetzer, dafür kann der wiederum blinken und piepsen. Reichweite ist etwas schlechter, bei dem Preis ist es aber nicht so dramatisch, wenn da mal ein Sender verloren geht.

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  5. Hallo Schwarzekater,
    dieser Kommentar ist nicht unbedingt zur Veröffentlichung gedacht, aber ich habe eine Frage. Wie hast Du das Licht aktiviert? Ich sehe weder in der App noch in der Web Anwendung ein Lampensymbol, wie es in den Hilfe Seiten geschrieben steht. Und noch ein Hinweis: Es gibt zusätzlich auch noch ein Premium Care Abo für zwei oder 5 Jahre, womit ein einmaliger Verlust oder der Ersatz eines irreparablen Halsbandes abgedeckt ist. Im 5 Jahres Abo kostet es trotzdem nur unter 4 EUR/Monat (235 EUR).
    VG
    Wolfgang

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    1. Hallo, stimmt, diese Symbole von früher gibt es inzwischen nicht mehr. In der App geht man dafür unten in der Leiste aus „Profil“, da ein Stück runter scrollen und unter „Funktionen“ kann man dann Licht und Ton einstellen.
      Danke für den Hinweis mit den Abos 🙂

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      1. Danke für die Antwort. Das ist seltsam, unter Funktionen sind nur drei Punkte: Aktivitätstracking, Teilen und Signalton. Von Licht keine Spur. Ich frage den Support … 😉

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  6. Hallo zusammen,
    ich habe auch die letzten Tage versucht, mich hier schlau zu lesen. Vielen Dank an dieser Stelle für die ausführlichen Berichte. Das hilft doch sehr.
    Mich würde in erster Linie interessieren, wo sich einer meiner beiden Kater (der andere ist immer ums Haus rum) tagsüber immer so herum treibt. Ob er hauptsächlich nämlich bei einem bestimmten Nachbarn ums Haus ist oder auch oft weiter weg. Ich weiß, dass er auch längere Strecken geht und kenne diverse Orte, wo er sich gerne aufhält. Aber ich weiß halt nicht, wie oft/lange er wo ist.
    Und da er leider bei besagtem Nachbarn auch oft ins Haus geholt und gefüttert wird, frage ich mich, ob man sowas beim LiveTracking evtl. dadurch erkennen oder zumindest vermuten könnte, wenn das Signal gerade noch vor dem Haus ist und im nächsten Moment abbricht (sofern es im Haus nicht geht)? Sofern er mal wieder in einer Garage eingesperrt wäre (hatten wir auch schon), wäre sowas ja auch ein Anhaltspunkt, in welcher Gegen er vermutlich sein müsste. Kann mir hier jemand sagen, ob das realistisch ist oder wäre GPS da doch viel zu ungenau?
    Wie auch oben schon empfohlen, tendiere ich am ehesten aktuell auch zum Tractive Cat.. auch wenn ich generell sagen muss, dass ich immer Angst hatte bisher, ihm ein Halsband um zu machen. Er wiegt allerdings über 7 Kilo, insofern müsste der Magnetverschluss wohl zu öffnen sein tatsächlich im Notfall? Die Erfindung mit den Magneten finde ich ja generell schon mal eine gute Sache.
    Hat jemand zufällig eine Ahnung, bis wann der Kaddz kommen könnte? Ist das schon sehr lange so in der Schwebe? Ich hatte das bisher nicht verfolgt.
    Viele Grüße

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  7. Hallo zusammen,
    ich mal wieder (hallo schwarze Katze).
    Einer unser beiden Kater kam gerade eben (nach 3,5 Tagen auf Trebe) schreiend nach Haus.
    Wir hatten früher den Petpointer und waren damit weniger glücklich (einer ging sogar verloren).
    Nachdem Petpinter Konkurs anmeldete nahmen wir das Tracactive Angebot selbstredend nicht an …auch ohne Worte….
    Der Girafus lag bei uns im Schrank und nicht am Halsband unserer beiden ……ohne Worte….

    Jetzt überlegen wir zusätzlich zu Girafus (die Reichweite ist so semi …… ich komme auf knapp 250m statt 500) einen besseren Peilsender (evt Wichmann/Miaufinder2) oder doch GPS wie z.b. TracaticeCat zu holen.

    Es wurde erwähnt das der Kaddz2 in den Startlöchern steht.

    Wohin geht die Empfehlung zusätzlich zum Girafus (Kosten mal beiseite gelassen-die sind mir jetzt sowas von egal)

    VG

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  8. Hallo, könnt ihr eure Kater denn Reichweiten-technisch mit dem Girafus immer orten? Bzw. wisst ihr, wie weit sie ungefähr weg sind? Der Miaufinder ist halt etwas „Benutzer-freundlicher“, beim Wichmann muss man sich etwas rein fuchsen.

    Ich habe vermutlich diesen Sommer noch die Möglichkeit, das neue Kaddz 2 zu testen. Dort finde ich die Abo-Kosten aber wirklich sehr überteuert. Und wenn man den jetzt bestellt, ist die Frage, wie lange es dauert, bis man den dann auch bekommt.

    Alternativ zum Tractive Cat (den alten Tractive 2 gibt es ja leider nicht mehr, mit dem bin ich selber immer noch zufrieden) wäre sonst noch der Weenect. Der hat halt den Nachteil mit dem Dauerblinken und durch die Telefon-Funktion kann es dort noch Probleme mit der Bundesnetzagentur geben.

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    1. Hallo,
      der Girafus hat keine wirklich gute Reichweite (anstelle der 500m schätze ich eher auf die Hälfte)
      Wir sind unschlüssig ob zusätzlich ein GPS Tracker oder anstelle dessen ein besserer Girafus die Wahl wäre.

      Beim Kaddz sind wir etwas skeptisch. Erst sind sie Insolvent dann unter neuer Regie wieder da.
      Wir sind noch gebrandmarkt von der Insolvenz unserer Petpointer …… obwohl der neue 2.0 richtig gut aussieht.

      Bild: http://tinyurl.com/y3g5rgpt

      Kannst du einen Favoriten in Sachen GPS + Funk benennen der die Katze möglichst wenig stört und so zuverlässig als möglich ist?

      Den Girafus + z.b. Kaddz z.b. eher too much (wäre aber die perfekte Abdeckung)

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      1. Favorit bei GPS ist „mein“ Tractive 2… Alternative siehe oben 😉 Tractive Cat ist eine Option oder eben Weenect. Beim Kaddz bin ich auch nach wie vor skeptisch. Das alte Kaddz hat ja sonst gut funktioniert, da war dann halt auch das Halsband-Problem. Wie gut es jetzt läuft kann ich halt noch nicht sagen. Und wie ebenfalls schon geschrieben… Selbst wenn du jetzt bestellst, dauert es vermutlich Monate bis man die Lieferung bekommt.

        Für den Alltag sind Peilsender sowieso immer besser. Zuverlässiger als der Girafus ist der Miaufinder auf jeden Fall und die Reichweite ist auch besser.
        Daher auch die Frage, wie weit die Katzen bei euch ca. weg sind. Wenn es wirklich sehr weit ist, kann man natürlich auch über einen Wichmann nachdenken, für die „normalen“ Katzen reicht der Miaufinder aber eigentlich aus.

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  9. Charly war letztens (nah 3 Jahren wieder einmal) 3,5 Tage weg. Und wir hatten keinen Girafus dran…
    Selbst jetzt ist einer der beiden öfter mal nimmer auf der Anzeige des Girafus zu sehen (weiter entfernt). DIe 1,5km beim Miaufinder klingen schon ganz gut wobei ich den Wichmann gar nicht kenne obwohl sehr interessant. Preis mal beiseite.
    Ich würde gern was optisches haben zur Verfolgung und dennoch etwas was sie auch in Gebäuden findet. Ist das unrealistisch?

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    1. Kurz und knapp: Ja 😉
      Zumindest wenn du beides in einem Gerät haben willst.
      Wenn du deine Katzen nicht mehr auf dem Girafus siehst, gilt das von zuhause aus? Oder wenn du wirklich am suchen bist?

      Sämtliche Reichweiten-Angaben kannst du getrost auch erst einmal vergessen. Das was die Hersteller angeben, gilt unter optimalen Bedingungen. Keine Häuser, Bäume, Hochspannungsleitunten etc. zwischen Sender und Empfänger. Beim Miaufinder kam ich selber dann draußen auf Reichweiten von 300 bis 800 Metern.
      Beim Wichmann hatte ich dann auch wirklich 1 km (und der gibt z.B. bis zu 6 km an…)
      Gibt ja zu beiden Sendern auch Test-Berichte von mir, da sonst einfach noch mal gucken 😉
      Tragekomfort, Reichweite, Laufzeit ist vom Wichmann wirklich klasse, aber vom Handling eben erstmal etwas gewöhnungsbedürftig. Es gibt aber auch eine telefonische Einweisung vom Hersteller.

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  10. Der Girafus ist von daheim (Terrasse) aus gemessen (Bauchgefühl).
    Wenn es beides in einem gibt; gern.
    Du würdest Funk vor GPS vorziehen? (Kosten unbeachtet) Reine Funktionalität/Zuverlässigkeit

    Eine Liste mit allen Trackern mir Pro und Contra wäre toll. Bin zwar kein Fan von olle Googgell aber nen Excel Sheet was alle sehen können wäre sicher für den einen oder anderen hilfreich vermute ich.

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    1. Jep, Peilsender sind immer die beste Alternative. Pro-Contra-Argumente hatte ich schon Beiträge zu… Und auch Excel-Tabellen mit jeweils Peilsendern und GPS-Sendern im Vergleich habe ich im Blog 😉
      Sind nur nicht alle Sender drin. Ich warte erstmal meinen Kaddz-Test ab, danach mache ich dann vielleicht noch mal ne aktualisierte Tabelle.

      Vorteile Peilsender:
      -deutlich kleiner und leichter
      -lange Akkulaufzeit (Wochen bis Jahre anstelle von Tagen bei GPS)
      -keine laufenden Kosten
      -funktionieren in Gebäuden (GPS oftmals nicht bzw. nur schlecht)
      -Ortung bis auf den letzten Meter möglich (GPS oft Ungenauigkeit von 5 m oder mehr)

      Nachteil:
      -Reichweite begrenzt und man muss halt selber los gehen und suchen
      (keine Aufzeichnung der Route der Katze,)

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